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Fischfinder: unser Ratgeber zum Kauf!

Fischfinder "Deeper" Die beste Möglichkeit, einen wirklich guten Platz zum Fischen zu finden, ist der Einsatz eines Fischfinders. Allerdings findet dieses Produkt, anders als man aufgrund des Namens annehmen könnte, keine Fische. Er gibt dir nur einen genauen Überblick, wie es im Wasser unter dir aussieht. Die Kunst des Anglers ist es, die Daten, die der Fischfinder mitteilt, korrekt auszuwerten. Je besser der Fischfinder, desto zuverlässiger und nützlicher sind natürlich auch die Informationen, die du von ihm bekommst.

Über Fischfinder
  • ursprünglich für Schifffahrt entwickelt
  • zeigt Gegebenheiten unter Wasser an
  • nutzt Ultraschall als „Wunderwaffe“
  • liefert Annäherungswerte für die Auswertung

Die beliebtesten Fischfinder im Test & Vergleich 2017

Nach einer langen und harten Arbeitswoche ­­freust du dich schon eine ganze Weile auf den heute anstehenden Angelausflug. Du willst ganz allein auf den See hinausfahren und dort den Tag verbringen. Deinen Köder wirst du mal hier, mal dort auswerfen. Es werden schon genug Fische im See sein, damit du dir ein paar dicke Brocken an Land ziehen kannst. Doch woher weißt du, an welcher Stelle des Sees es besonders sinnvoll ist, die Angel auszuwerfen? Die Antwort darauf liefert dir ein Fischfinder. Zwar kann auch der dir nicht mit 100 %-iger Gewissheit sagen, wo du welchen Fisch genau findest, er ist aber ein sehr praktisches Hilfsmittel. Stellt sich nur die Frage, was so ein Fischfinder wirklich kann und wie er auch dein Fangergebnis positiv beeinflussen wird.

Geschichtliches

Die Technologie hinter dem Fischfinder ist alles andere als neu. Echolote sind in der Seefahrt ein beliebtes Hilfsmittel, wenn es darum geht zu vermeiden, dass Schiffe auf Grund auflaufen. Denn neben der Möglichkeit dir mitzuteilen, dass es da unten womöglich Fische gibt, kann ein solches Echolot auch einen Tiefenwarner oder einen Flachwasserwarner enthalten – beide erzeugen ein entsprechendes Warnsignal, wenn im Bereich der Echolot-Messungen die Wassertiefe gefährlich gering werden könnte. Entwickelt wurden Echolote für die Seefahrt bereits im ersten Weltkrieg. In Deutschland wurden die ersten Patente für entsprechende Produkte 1916 und 1920 angemeldet. In den folgenden Jahren wurde die Technologie immer mehr verbessert und komplett auf die Bedürfnisse des Militärs zugeschnitten. Ihren bekanntesten und wohl wichtigsten Einsatz in der Militärgeschichte hatten Echolote, die schon ziemlich genau so funktionierten, wie unsere Fischfinder heute, im 2. Weltkrieg. Hier fanden sie Anwendung bei dem Versuch, feindliche U-Boote unter Wasser ausfindig zu machen. Erst ab den späten 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Technologie auch auf dem Privatsektor für Angler und Taucher entdeckt und schließlich vermarktet. Heute kommen die Geräte mit denselben Grundeigenschaften, aber natürlich stark verbessert und teilweise mit vielen Extras, daher.

Was ist ein Fischfinder?

Stark vereinfacht ausgedrückt erzeugt ein Fischfinder ein Bild

  • vom Grund des Flusses,
  • Sees
  • oder sonstigen Gewässern, auf dem du dich gerade befindest.

Das passiert, indem der Fischfinder Ultraschallwellen über einen sogenannten Geber ins Wasser abgibt. Ein Geber besteht aus einem Kristall, dessen Qualität und Beschaffenheit letztlich maßgeblich für die Qualität des Ergebnisses verantwortlich ist, und dem Gehäuse um diesen Kristall herum. Von hier aus schießen diese Ultraschallwellen, die in einer Sekunde fast 1,5 Kilometer zurücklegen, in einem kegelförmigen Radius aus, in Richtung Grund des Gewässers.

Hindernisse vs. Fischfinder: Auf dem Weg dorthin werden sie von allen Hindernissen reflektiert. Das späteste Hindernis, auf das sie stoßen könnten, ist der Grund des Gewässers. Die Ultraschallwellen, die von den Gegenständen im Wasser reflektiert werden, werden dann vom Geber, der ebenfalls als Mikrofon für die zurückkehrenden Schallwellen fungiert, wiederaufgenommen. In der Folge wird dann errechnet, wie weit die Ultraschallwellen gekommen sind, bis das Hindernis auftrat. Basierend auf diesen Berechnungen erzeugt der Fischfinder nun ein Bild von den Gegebenheiten unter Wasser.

Wovon wird die Bildqualität des Fischfinders beeinflusst?

Die Qualität dieses Bildes ist gänzlich unterschiedlich und hängt zu einem sehr großen Teil von der generellen Qualität des Fischfinders ab. Inzwischen gibt es bereits Geräte, die ein HD-Bild erzeugen und genau errechnen, wo sich ein Fisch oder gar ein ganzer Schwarm befinden müsste und die Ergebnisse mit kleinen Fischsymbolen auf dem Display anzeigt.

Solche Geräte verfügen dann in der Regel auch über einen Fischwarner. Generell benötigst du für den Einsatz eines Fischfinders ein Boot, von dem aus du deine Messungen vornehmen kannst.

  1. Liegst du nun in deinem Boot und ruhst dich ein wenig aus, hält der Fischfinder trotzdem noch Ausschau nach einem guten Fang.
  2. Wenn das Gerät nun etwas wahrnimmt, wird ein Signalton erzeugt, damit du direkt weißt, dass da unter dir etwas ist. Das Problem dabei ist nur, dass hier auch eine im Wasser treibende Plastiktüte, herumschwimmende Pflanzenreste oder anderer Müll, den Menschen entsorgt haben, als Hindernis für die Schallwellen wahrgenommen und damit auf dem Bildschirm angezeigt werden.
Wichtig: Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass ein Fischfinder nur das anzeigen kann, was in dem Augenblick, in dem die Ultraschallwellen reflektiert wurden, da war. Er zeigt also ein Bild an, das einige Momente alt ist. Ein Fisch, der in dem Augenblick durch den Ultraschallkegel geschwommen ist, wird natürlich schon wieder ein gutes Stück weiter unterwegs sein. Dennoch gibt das Bild einem geübten Angler Aufschluss darüber, wo der Fisch entlanggeschwommen sein könnte und wo es Sinn macht, jetzt einen Köder auszuwerfen.

Oftmals ist es auch so, dass ein Fisch den Kegel aus Ultraschallwellen nur streift. Auch dann entsteht ein charakteristisches Bild, anhand dessen du erkennen kannst, dass an dieser Stelle etwas am Rand deiner Messstelle war. Wenn du deine Messungen abgeschlossen hast und das Ergebnis ist schlichtweg negativ, dann lohnt es sich vielleicht doch noch einmal, die Position auf dem Wasser zu verändern. Oder du wartest einfach noch ein wenig.

Sehr gut ist, dass neuere Fischfinder, die natürlich deutlich höher im Preis daherkommen, als normale Produkte aus dieser Kategorie, mehr zeigen können, als nur ein Bild eines Kegelförmigen Abschnitts unterhalb eines Bootes. Diese Fischfinder sind in der Lage mit Hilfe einer Temperaturmessung im Wasser die sogenannte „Sprungschicht“ im Wasser ausfindig zu machen. Diese Sprungschicht stellt den Punkt im Wasser da, unter dem die Temperatur für gewisse Fischsorten einfach zu kalt wird.

Darüber hinaus ist dieser Teil von Gewässern sauerstoffärmer. Vor allem im Sommer, wenn die Wassertemperaturen durch regelmäßige Sonneneinstrahlungen konstant hochgehalten werden, tritt eine solche Sprungschicht in Seen auf. Zu wissen, wie tief diese Schicht genau ist, ermöglicht es dem Angler festzulegen, wie tief der Köder ins Wasser gehen soll.

Fischfinder mit GPS – moderne Varianten

Darüber hinaus verfügen die modernen Fischfinder auch über GPS. Das ermöglicht es, genau die Entfernungen zwischen einzelnen Musspunkten zu ermitteln und auf Karten, die du mit deinem Fischfinder erzeugen kannst, besonders gute Fangpunkte gesondert zu kennzeichnen. So musst du deine Messungen nicht jedes Mal wiederholen. Wenn du zu verschiedenen Zeiten an unterschiedlichen Tagen an ein und derselben Stelle gute Mess- und in der Folge auch gute Fangergebnisse erzielt hast, kannst du diese Stelle auf der Karte in deinem Fischfinder entsprechend markieren. Beim nächsten Angelausflug folgst du einfach der Karte und findest die Stelle damit schnell und zuverlässig wieder.

Man unterscheidet inzwischen auch zwischen stationären und mobilen Fischfindern.

  • Ein stationärer Fischfinder ist direkt an einem Boot installiert. Von der Unterseite des Bootes aus gibt er seine Ultraschallwellen direkt ins Wasser ab und erzeugt somit bestmögliche Ergebnisse.
  • Ein mobiler Fischfinder ist immer dann sinnvoll, wenn du kein eigenes Boot hast, oder dir mehrere Boote zur Verfügung stehen, mit denen du auf einen See oder Fluss fahren könntest. In diesem Fall musst du nicht jedes Boot mit einem Fischfinder ausstatten. Allerdings gilt es hier zu beachten, dass ein mobiler Fischfinder seine Ultraschallwellen bereits über Wasser abgibt. Die Schallwellen müssen noch ein gutes Stück durch die Luft und streifen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Boot. Das sind Parameter, die das Ergebnis natürlich beeinflussen. Wirklich gute Produkte berechnen die Ergebnisse anhand dieser Einflussfaktoren. Wenn hier keine automatische Anpassung erfolgt, ist umso mehr die Erfahrung des Anglers bei der Interpretation der Ergebnisse gefragt.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • für Angler und Taucher interessant
  • kann einen konkreten Eindruck von den Gegebenheiten unter Wasser vermitteln
  • mobil oder stationär einsetzbar
  • gibt auch Aufschluss über die beste Tiefe für den Köder
  • zeigt, wo Hot Spots sind, an denen du auf viele Fische triffst
  • erhöht bei richtiger Interpretation der Ergebnisse das Fangergebnis stark
    • zeigt ein Bild an, das einige Momente alt ist
    • zeigt nur an, dass da ein Hindernis ist – nicht, was es konkret ist
  • Ergebnisse müssen immer interpretiert werden

Die wichtigsten Kaufkriterien – darauf solltest du achten

Natürlich ist der Preis immer in irgendeiner Form ein Kriterium, auf das geachtet wird. Das sollte aber hier nicht der ausschlaggebende Punkt sein. Es gibt so viele unterschiedliche Kriterien, die letztlich zusammen einen großen Einfluss auf die Qualität der Ergebnisse deines Fischfinders haben, dass du einige davon bei deiner Kaufentscheidung auf jeden Fall mit einbeziehen solltest. Denn der teuerste Fischfinder bringt dir nichts, wenn er nicht auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Anders herum hast du keinen Vorteil davon, an den falschen Stellen zu sparen, denn wenn die Ergebnisse deines Fischfinders verfälscht oder kaum interpretierbar sind, bringt er dir auch keinerlei Vorteile beim Auffinden der besten Fanggründe.

KriterienErläuterung
stationär oder mobil einsetzbarBei einem stationären Gerät ist die Qualität der Ergebnisse grundsätzlich höher, als bei einem mobilen Gerät. Wenn es aber doch ein mobiles Gerät sein soll, einfach weil du kein Boot hast, an dem du ein stationäres Gerät anbringen könntest, solltest du darauf schauen, dass hier auf die Besonderheiten eines mobilen Messers bei der Anzeige der Ergebnisse bereits geachtet wird. Nur wenn das Gerät selbst den Unterschied zwischen dem Luft- und dem Wasserwiederstand erkennt und in seine Berechnungen einbezieht, wird das Ergebnis so ausfallen, dass du es einfach und sinnvoll interpretieren kannst.
SendeleistungFür die Sendeleistung ist die Wattzahl, mit der ein Echolot arbeitet, maßgeblich. Je höher die Sendeleistung, desto besser das Ergebnis und desto größer oftmals auch die Reichweite, die abgedeckt werden kann. Je nachdem, wie tief die Gewässer also sind, in denen du fischen willst, solltest du deinen Fischfinder auch nach der notwendigen Sendeleistung auswählen.
Gesendete FrequenzenDie Frequenzen bei den im heutigen Handel gängigen Fischfindern liegen zwischen 50 kHz und 200 kHz. Je höher die Frequenz ist, desto hochwertiger wird das Bild, das der Fischfinder dir liefern kann. Bei einer Frequenz von 200 kHz werden viel mehr Schallwellen in kürzeren Abständen abgegeben, als bei einer geringeren Frequenz, was zu detaillierteren Bildern führt, die oftmals einfacher zu interpretieren sind. Allerdings ist der Winkel, in dem gemessen wird, auch kleiner. Hier wird gerade einmal ein Winkel von rund 20 Grad abgedeckt, was bei einer Tiefe von 10 Metern einen Kegel ergibt, der auf dem Grund gerade einmal 3,30 Meter abmisst. Bei einem Geber mit 83 kHz hat der Geber bereits eine Winkelöffnung von 60 Grad, was bei gleicher Tiefe einen Durchmesser von 11,5 Metern ergibt – das Ergebnis ist hier dann natürlich deutlich weniger scharf.
Single / Dual BeamWirklich gute Fischfinder verfügen über einen Dual Beam. Das bedeutet, dass hier mehrere Frequenzen gleichzeitig zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse verschiedener Messungen werden dann zu einem Bild zusammengesetzt. Ein Special, dass die Ergebnisse noch einmal weiter verfeinert und dir die Deutung dessen, was du auf dem Bildschirm vor die siehst, deutlich vereinfacht. So werden hier die Vorteile der Messung mit 200 kHz mit denen der Messung mit 83 kHz perfekt miteinander verbunden – ein größerer Bildausschnitt mit deutlich mehr Detailschärfe.
Side Imagine möglich?Side Imagine ist eine Technologie, die es dir ermöglicht, mit Hilfe des Fischfinders nicht nur in einem Kegel nach unten zu schauen, sondern auch die Bereiche rechts und links von deinem Boot im Auge zu behalten. Das führt letztlich zu einem noch größeren Sichtwinkel. Allerdings sind die Ergebnisse einer Side Imagine Messung schwerer zu lesen – hier braucht es noch etwas mehr Übung für eine korrekte Auswertung durch den Angler.
MessgenauigkeitDie Messgenauigkeit hängt maßgeblich von der Qualität des Gebers ab. Jedes Wasser ist anders. In Salzwasser gehen Schallwellen langsamer durch als in Süßwasser. Schwimmt Plankton im Wasser herum, ist es ähnlich. Und auch Algen können den Fortgang von Schallwellen behindern. Nur ein Geber, der auf die besonderen Gegebenheiten im Wasser reagiert und sie in seine Berechnung mit einbezieht, kann ein wirklich detailliertes Bild der Unterwasserlandschaft wiedergeben. Wenn ein Geber die Unterschiede zwischen Salz- und Süßwasser beispielsweise nicht in die Berechnung mit einbeziehen kann, bekommt der Angler womöglich ein völlig verfälschtes Bild von der Tiefe des Gewässers.
Qualität der SoftwareDie Software ist das, was letztlich das Ergebnis liefert, auf das du dich als Angler verlassen können musst. Hier stellt sich die Frage, wie konkret die Berechnungen ausfallen, was alles angezeigt wird und welche weiteren Einflussfaktoren Berücksichtigung finden.
Qualität des LCD und der BildgebungDie Ergebnisse des Fischfinders kannst du dir heute oftmals wahlweise an einem mitgelieferten kleinen Bildschirm oder auf dem eigenen Smartphone oder Tablet ansehen. Dabei ist natürlich immer auch die Qualität der Bildgebung und des jeweiligen Displays zu beachten. Je schärfer ein Bild und je besser das verwendete Display, desto größer die Chance, dass dir auch als ungeübtem Nutzer eine wirklich konkrete und hilfreiche Interpretation der Ergebnisse gelingt.

Bekannte Hersteller

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den richtigen Fischfinder auszuwählen. Du kannst dich im Fachhandel beraten lassen oder selbst im Internet auf die Suche nach einem passenden Gerät gehen. Allerdings gibt es einen Punkt, den du bei der Auswahl nicht außer Acht lassen solltest – es gibt Anbieter auf dem Markt, die diesen teilweise schon seit Jahrzehnten dominieren. Das liegt vor allem an der Qualität und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, das diese Anbieter mitbringen. An dieser Stelle sollen die vier führenden Hersteller von Fischfindern einmal kurz vorgestellt werden.

HerstellerBesonderheiten
LowranceEiner der besten Hersteller am Markt. Das Unternehmen gilt als Erfinder des Fischfinders, wie man ihn heute kennt, und dominiert den Markt seit mehr als 50 Jahren. Von einem kleinen Familienunternehmen zur Weltmarke gereift, hat das amerikanische Unternehmen immer wieder mit neuen Innovationen dazu beigetragen, die Qualität der Fischfinder auf allen Sektoren stetig zu verbessern. Kein Wunder also, dass hier sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene mit Sicherheit das passende Modell zu finden ist.
SignsteakAls Unternehmen, das sich nicht allein auf Anglerbedarf spezialisiert hat, wagt Signsteak regelmäßig den Blick über den Tellerrand. Signsteak-Geräte bestechen durch einen vergleichsweise niedrigen Preis und eine Qualität die, gemessen am Preis, als sehr hoch einzustufen ist. Die perfekten Geräte für Einsteiger und Angler mit gemäßigten Ansprüchen.
DeeperHervorragende Verarbeitung und absolute Innovation sind die Markenzeichen des Herstellers Deeper. Denn anders als bei normalen Fischfindern setzt du hier weder ein Gerät ein, das du in der Hand hältst, noch eines, das am Boot befestigt wird. Du wirfst den Geber mit dem Köder aus und erhältst somit ein genaues Bild von der Stelle, an der dein Köder ins Wasser gegangen ist. Dieses wird direkt an dein Smartphone gesendet. Regelmäßige Updates der Software von Deeper führen zu immer besseren und präziseren Ergebnissen – vor allem für Hobbyangler mit einem Hang zu technischen Finessen – ein sehr guter Fang.
GarminGarmin stammt als Unternehmen aus dem Bereich Navigation und GPS-Empfänger. Kein Wunder also, dass Garmin erst mit zunehmender Nutzung des GPS im Bereich der Fischfinder hier auch zu den Big Playern unter den Herstellern wurde. Die Besonderheit bei den Garmin-Geräten ist die sehr gute Verknüpfung mit dem GPS und damit einhergehend die Möglichkeit, deine Testergebnisse zu kartographieren. Garmin bietet Geräte in allen Preisklassen, sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene.

Die wichtigsten Tipps in Sachen Nutzung eines Fischfinders

Fischfinder können eine große Hilfe bei der Auswahl der richtigen Fanggründe sein. Allerdings bringen sie gar nichts, wenn sie falsch angewendet werden oder wenn äußere Störeinflüsse das Ergebnis verfälschen. Auf diese Punkte musst du bei der Anwendung eines Fischfinders achten, wenn du ein wirklich optimales Ergebnis erzielen möchtest.

Die Montage des Echolots

Der Fischfinder muss so gerade wie irgend möglich nach unten zeigen, wenn er an der Unterseite deines Bootes befestigt wird. Geht der Geber nämlich zur Seite weg, werden auch die Schallwellen seitlich verschickt. Das führt zu einem verfälschten Ergebnis, das auch der erfahrenste Angler kaum richtig interpretieren kann, denn allein die Tiefe des Gewässers wird in einem solchen Fall schon falsch wiedergegeben.

Auch wenn das Gerät zu dicht am Motor oder dessen Propeller installiert ist, kann das zu einer Verfälschung des Ergebnisses führen, denn Wasserbläschen, die durch den Motor verursacht werden, können sich hier in den Messbereich schieben. Auch sollte ein solches Echolot nicht an scharfen Kante angebracht werden. Hier entstehende Wasserwirbel können das Ergebnis stark beeinträchtigen.

Wo die Montage des Gebers am sinnvollsten ist, ist abhängig von der Art deines Bootes. Bei Gleitfahrten sollte der Geber möglichst mittig am Boot verbaut sein. Wenn es sich um ein Verdränger Boot handelt, ist das vordere Drittel des Bootes die beste Wahl, hier dann am Sinnvollsten verbaut mit einer speziell für Fischfinder entwickelten Geberstange.

Externe Störquellen beachten

Neben Fehlern bei der Montage können auch externe Störquellen dazu führen, dass das Ergebnis falsch interpretiert wird. Das Schraubenwasser vorbeifahrender Schiffe kann beispielsweise zu falschen Ergebnissen führen. Allerdings legt dieses sich auch relativ schnell wieder, sodass es hier einfach nur gilt abzuwarten, bis das Wasser sich wieder beruhigt hat. Technische Störungen, zum Beispiel durch die Bordelektronik oder durch andere Fischfinder, die mit gleicher Frequenz in der Nähe eingesetzt werden, sind da schon wesentlich störender.

Die ersten Schritte beim Einsatz eines Fischfinders

Wenn du den ersten Fischfinder kaufst, solltest du nicht gleich mit dem teuersten Gerät anfangen. Allein die Bedienung würde dich womöglich schon überfordern, da hier Erfahrung absolut notwendig ist, um die Ergebnisse von Geräten mit mehr Extras auch wirklich korrekt auswerten zu können. Außerdem sollte das Gerät, das du dir aussuchst, immer zu den Gewässern passen, in denen du fischen möchtest.

Dann ist es wichtig, dich vor dem ersten Einsatz mit dem Gerät vertraut zu machen. Nur wenn du alle Funktionen beherrscht, wird dir dein Fischfinder im Einsatz gute Dienst leisten können. Erste Erfahrungen solltest du dann am besten auch in flachen Gewässern sammeln. Denn je flacher das Gewässer ist, desto genauer fallen die Messungen aus und desto weniger Spielraum für eigene Interpretationsfehler bleibt.

Wichtig ist dabei, dass du immer ein gesundes Maß Misstrauen mitbringst. Wenn dir das Ergebnis der Messung eigenartig vorkommt, mach eine zweite Messung. Fischfinder können irren und unter Wasser gibt es immer viele Unwägbarkeiten, die das Ergebnis verfälschen können.

5 Fischfinder in der Kurzvorstellung

Fischfinder gibt es wie Sand am Meer. Da ist es durchaus schwer, einen Überblick über die verschiedenen Modelle und Anbieter zu bekommen. Aus diesem Grund haben wir hier einmal fünf Modelle zusammengetragen, bei denen du mit Sicherheit nichts verkehrt machen kannst.

Deeper Fischfinder

(348 Rezensionen)
Deeper Fischfinder

Besonderheiten

  • innovativ im Design
  • variabel einsetzbar
  • Bluetooth-Verbindung zum Smartphone
  • mit vielseitiger App
  • sehr geringes Gewicht
Der Geber von Deeper wird mit dem Köder ausgeworfen, was einen Einsatz an Orten möglich macht, die du mit einem anderen Fischsucher nicht ohne weiteres erreichen würdest. Eisfischen, Fischen von Brücken oder vom Ufer aus oder das Angeln von einem Damm aus werden mit dem Fischfinder von Deeper zu einem absoluten Vergnügen. Die kostenlose App zum Modell beinhaltet, neben der Software für die Bildübertragung, auch einen Kalender der Fischaktivitäten und eine Wettervorhersage. Mit einer Frequenz von 118 kHz und einem Abstrahlwinkel von immerhin 90 Grad, kommt hier auch ein beachtliches Gebiet mit einer recht detaillierten Auflösung auf deinem Bildschirm zum Vorschein.
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Garmin Striker 4 Fischfinder

( Rezensionen)
Garmin Striker 4 Fischfinder

Besonderheiten

  • Dual Beam Technologie
  • sehr detailgetreu im Ergebnis
  • 3,5 Zoll großes Farbdisplay
  • konkrete Darstellung der Bodenstruktur
  • GPS enthalten
Der Striker 4 aus dem Hause Garmin kommt bei verschiedenen Testportalen als Testsieger daher, was zum einen an dem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis liegt und zum anderen an dem Umstand, dass hier auch noch einige Extras verbaut sind. So arbeitet der Striker 4 neben dem Dual Beam mit Frequenzen von 77 kHz und 200 kHz auch zusätzlich mit den Frequenzen 455 kHz und 800 kHz, um eine genaue Darstellung der Bodenstruktur zu ermöglichen. Die Sendeleistung von 500 Watt ist für diese Preisklasse ebenfalls eine Erwähnung wert und reicht allemal für einen Einsatz in normalen Gewässern.
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Lowrance Fischfinder Hook 4

( Rezensionen)
Lowrance Fischfinder Hook 4

Besonderheiten

  • Fischfinder mit Kartenplotter
  • Komfortabel in der Bedienung
  • Farbdisplay für perfekte Bildgebung
  • Detailgetreu in der Anzeige
  • GPS enthalten
Der Fischfinder Hook 4 arbeitet mit einem Dual Beam, der mit 200 kHz und 83 kHz daherkommt. So wird eine wirklich gute und detailgetreue Bildgebung garantiert. Zusätzlich bietet auch der Hook 4 aus dem Hause Lowrence die Möglichkeit, mit Frequenzen von 455 kHz und 800 kHz noch höher auflösende Bilder zu erzeugen. Das Farbdisplay mit seiner brillanten Darstellung tut sein Übriges, um die Bewertung der Darstellung für den Angler so leicht wie möglich zu machen.
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Lowrence Fischfinder Elite

( Rezensionen)
Lowrence Fischfinder Elite

Besonderheiten

  • Mit Farbdisplay
  • Mit Tageslicht- und Nachtdarstellung
  • Ansicht zoombar
  • Wassertemperatursensor enthalten
Der Fischfinder Elite von Lowrence ist schon etwas länger am Markt vertreten, gehört aber immer noch zu den wirklich guten Geräten seiner Art. Der Dual Beam bringt Frequenzen von 83 kHz und 200 kHz zum Einsatz. Allerdings wird hier nicht ein Bild aus den Ergebnissen erzeugt. Viel mehr kannst du zwischen den beiden Messergebnissen hin und her schalten und dir so ein konkretes Bild von den Gegebenheiten unter Wasser machen. Das Farbdisplay kommt mit einer Auflösung von 240×360 Pixel daher und bietet damit ein gutes Bild.
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Lowrence Fischfinder Hook 5

( Rezensionen)
Lowrence Fischfinder Hook 5

Besonderheiten

  • Zur Festmontage
  • TFT Farbdisplay
  • Sendeleistung 4.000 Watt
  • Tiefe bis 305 Meter
  • Dual Beam Technologie
Anders als sein kleiner Bruder, der Hook 4 aus dem Hause Lowrence, kommt der Hook 5 als sehr gutes Gerät für Messungen in der Tiefe daher. Bis zu 305 Meter kann der Hook 5 dank der starken Sendeleistung von 4.000 Watt gute Ergebnisse liefern. Die Sendefrequenzen von 83 kHz und 200 kHz im Dual Beam erzeugen ein detailliertes und klares Bild, das leicht zu interpretieren ist. Dank der zusätzlichen Frequenzen von 455 kHz und 800 kHz erreicht der Hook 5 auch in Tiefen von bis zu 91 Metern hervorragende Ergebnisse im Bereich des DownScan Imagine. Unter 92 Metern sind die Daten in der Bildgebung immer noch gut verarbeitet, erreichen aber nicht mehr die Bildschärfe wie über einer Höhe von 91 Metern.
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Die richtige Pflege

Ein Fischfinder kann natürlich nur so lange funktionieren, wie er richtig gepflegt wird. Das liegt schon allein daran, dass der Fischfinder immer im Freien verwendet wird, vor allem wenn es sich um ein fest montiertes Gerät handelt, das sich dauerhaft im Wasser befindet, musst du ein paar wichtige Dinge beachten.

Zum einen müssen die elektronischen Komponenten des Fischfinders immer vor Wasser geschützt werden. Auch wenn der Geber unter Wasser montiert wird, sollte er, bzw. das Zuführkabel, hinreichend gegen Wasser geschützt werden. Dazu eignet sich besonders Silikon. Zum einen ist Silikon hervorragend geeignet, um die Kabel am Boot zu befestigen, soweit nötig. Zum anderen ist Silikon wasserdicht.

Außerdem muss dein Fischfinder regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Dazu eignet sich am ehesten ein flaches Gewässer, in dem du selbst den Boden noch erkennen kannst, um einen Testlauf zu machen. Wenn dein Fischfinder die Hindernisse, die du mit dem bloßen Auge bereits wahrnimmst, korrekt anzeigt, wird er auch in tieferen Gewässern einwandfrei funktionieren. Alle 6 bis 12 Monate sollte eine solche Funktionsprüfung vorgenommen werden. Den Kristall bzw. den Bereich, an dem die Ultraschallwellen austreten, solltest du ebenfalls regelmäßig mit klarem Wasser und einem Tuch reinigen. Sinnvoll ist es, nach jedem Einsatz, wenn du das Boot an Land ziehst, zu überprüfen, ob sich Dreck am Geber festgesetzt hat und diesen dann möglichst direkt zu entfernen, bevor er verhärtet ist und zu verfälschten Ergebnissen führt. Besondere Reinigungsmittel gibt es hierfür allerdings nicht.

Das sagen Verbraucher

Fischfinder eignen sich für jeden Angler und Taucher, wenn es darum geht, die Gegebenheiten unter Wasser einschätzen zu können. Je nachdem, wo du angelst oder tauchen gehst, muss deine Auswahl des entsprechenden Fischfinders sich an deine Anforderungen und Bedürfnisse anpassen. Allerdings bringt dir der beste Fischfinder nichts, wenn du nicht über die notwendige Erfahrung verfügst, ihn richtig anzuwenden und die Ergebnisse richtig zu interpretieren. Deshalb macht es Sinn, deinen Fischfinder so oft wie möglich einzusetzen und dich auch außerhalb des Wassers vorab schon mit dem Gerät vertraut zu machen.

Viele negative Bewertungen, die man auf Amazon oder anderen Händlerportalen findet, rühren nicht von mangelnder Qualität des Produktes her, sondern daher, dass der Nutzer sich vorher nicht hinreichend informiert hat, ob das von ihm gewählte Produkt auch wirklich das kann, was er für sein Angelrevier benötigt. Um hier ein böses Erwachen zu verhindern heißt es, vorher die notwendigen Informationen einholen und sich genau mit den verschiedenen Fischfindern auseinandersetzen, die aus deiner Sicht zur Auswahl stehen.

Ein paar weitere interessante Informationen und einen kurzen Überblick, was du mit einem GPS in deinem Fischfinder alles anstellen kannst, findest du in diesem Video:

Fazit – mit dem Fischfinder die perfekten Fischgründe finden

Ein Fischfinder eignet sich perfekt, um die besten Stellen für einen wirklich erfolgreichen Fischzug zu finden. Allerdings ist jeder Fischfinder nur so gut, wie derjenige, der die Ergebnisse auswertet. Bevor du dich für einen Fischfinder entscheidest, solltest du genau wissen, welche Anforderungen du an einen Fischfinder stellst. Wenn du einen Fischfinder auswählst, der wirklich auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist, hast du eine hervorragende Grundlage, um deine Fangquote wirklich dauerhaft zu erhöhen.

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