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Zanderruten – so fängst du die intelligenten Räuber

Zanderrute Neben dem Hecht zählt der Zander ganz klar zu den beliebtesten Raubfischen. Das liegt nicht nur an seiner imposanten Erscheinung, sondern vor allem an der großen Herausforderung. Zander sind nämlich sehr geschickt darin, Ködern aus dem Weg zu gehen. Und selbst wenn man sie einmal am Haken hat, ist der Kampf noch lange nicht gewonnen. Kein Wunder, dass man dafür eine ganz besondere Rute braucht. Worauf du bei der Auswahl achten musst, erfährst du bei uns.
Besonderheiten
  • sensible Spitzenaktion
  • starkes Blank
  • vor allem für Zander und Barsche
  • viele Montagen
  • flexibel einsetzbar

Zanderruten Test & Vergleich 2018

Ehe wir uns genauer mit den Zanderruten beschäftigen, werfen wir erst einmal einen genaueren Blick auf den Fisch selbst. Welilche körperlichen Besonderheiten weist er auf? Wie verhält er sich? In welchen Gewässerbereichen ist er aufzufinden? Diesen und anderen Fragen wollen wir in den folgenden Abschnitten etwas genauer auf den Grund gehen.

Körperliche Besonderheiten des Zanders

Die Körperform des Zanders kann man am besten als torpedoförmig beschreiben. Damit ist es ihm möglich, sich sehr schnell und vor allem ruckartig fortzubewegen, um Beutefische zu überraschen. Die Ausmaße des Zanders können durchaus beträchtlich werden. Immer wieder werden Exemplare mit Längen von 120 cm und Gewichten von bis zu 19 kg gesichtet. Die durchschnittliche Länge beträgt 40 – 60 cm.

Zu den auffälligen Merkmalen des Zanders zählen seine großen Fangzähne, die mit unregelmäßigen Flecken versehenen Rücken-, Schwanz- und Afterflossen sowie die auffallend leuchtenden Augen. Die Schuppen sind klein und festsitzend.

Übrigens: Der Zander ist auch wegen seiner Bedeutung als Speisefisch sehr beliebt. Sein Fleisch wird als besonders wohlschmeckend beschrieben.

Die beste Zeit zum Zanderangeln

Bei Zander handelt es sich um nachtaktive Raubfische. Am besten stellst du ihnen in der Morgen- oder der Abenddämmerung nach. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du das natürlich auch in der Nacht tun. Hier ist die Fangwahrscheinlichkeit in der Regel am höchsten. Das Vorteilhafte an dieser Zeit ist auch, dass es ruhiger ist. Zander sind sehr vorsichtige Fische. Es genügt bereits ein kleines Geräusch und schon ziehen sie sich zurück.

Die Hauptfangzeit für Zander ist der Zeitraum zwischen September und Oktober. Die Laichzeit liegt zwischen März und Mai.

Die wichtigsten Aufenthaltsorte

Während der Laichzeit sind Zander vor allem in flachen Gewässerbereichen anzutreffen. In der Regel handelt es sich dabei um einen zweiwöchigen Zeitraum zwischen April und Juni. Außerhalb der Laichzeit solltest du es eher in tieferen Gewässern versuchen. Hierzu zählen an erster Stelle Seen, aber auch tiefere Flüsse und Kanäle. Suche das Gebiet nach Unterwasserplateaus und abfallenden Kanten ab. Das sind ihre Lieblingsaufenthaltsorte, da sich hier von der Strömung angespülte Nährstoffe ablagern.

Es empfiehlt sich grundsätzlich, die Augen nach Besonderheiten im Gewässer offen zu halten. Dazu zählen kleine Inseln, aber auch Wassereinläufe und Geröllablagerungen. Erfolg hat man weiterhin nicht selten bei Brückenpfeilern oder Bäumen, die ins Wasser hineinragen. Auch hier gibt es für die Fische nämlich viel Nahrung zu finden.

So findest du die richtige Zanderrute

Zander zeichnen sich in ihrem Verhalten durch ein paar Besonderheiten aus, an die die Rute angepasst sein muss. In diesem Abschnitt beschäftigten wir uns mit den wichtigsten Anforderungen. Dabei gehen wir unter anderem auf die Aktion, das Wurfgewicht und die Rutenlänge ein. So hast du bei der Auswahl deiner ersten Zanderrute schon einmal eine gute Orientierung.

Die Aktion und das Wurfgewicht.

Vergleicht man den Zander mit dem Hecht, fällt auf, dass er seine Beute anders aufnimmt. Während der Hecht sich seine Zielfische mit einem festen Zupacken greift, erzeugt der Zander einen Sog. Dies tut er, indem er sein Maul blitzartig vor der Beute öffnet, wodurch ein Unterdruck entsteht und der Beutefisch eingesaugt wird. Für dich als Angler ist es wichtig, diese Ansaugbewegung rechtzeitig zu erkennen. So schnell, wie der Zander den Köder aufnimmt, kann er ihn bei Verdacht nämlich auch wieder ausspucken.

Deshalb solltest du beim Zanderangeln vor allem zu Ruten mit Spitzenaktion greifen. Sie bieten zwei Vorteile. Erstens bemerkst du die Anbisse gut und zweitens hat der Zander weniger Widerstand beim Einsaugen des Köders, sodass er nicht so schnell misstrauisch wird. Arbeitest du vor allem mit der Jig-Technik, solltest du eine möglichst weiche Spitze verwenden, sodass du das Aufsetzen des Köders auf dem Grund spürst.

Gleichzeitig sollte das Blank ein starkes Rückgrat besitzen. Nicht selten kommt es vor, dass kapitale Zander eine Länge von einem Meter und mehr erreichen. Mit dem entsprechenden Gewicht sind sie im Drill harte Gegner. Ein kräftiges Rückgrat ist auch wichtig, damit du einen kräftigen Anhieb durchführen kannst. Der Zander hat nämlich ein sehr festes knochiges Maul. Wenn du hier nicht genug Kraft auf den Haken übertragen kannst, kommt es häufig zu Fehlbissen. In diesem Zusammenhang raten wir dir auch eher zu einer Steckrute. Hier ist die Kraftübertragung ein gutes Stück besser als bei einer Teleskoprute.

Das Wurfgewicht ist beim Zanderangeln im mittleren Bereich angesiedelt. Üblicherweise kommen Ruten mit Werten von 15 – 40 g zum Einsatz. Ist mit größeren Zander zu rechnen, kann es auch mal ein Wurfgewicht von 60 g sein.

Die richtige Länge

Beim Zanderangeln kommen in den meisten Fällen Spinnruten zum Einsatz. Hier beträgt die Länge meistens zwischen 2,6 und 3,5 m. Längere Ruten kommen zum Einsatz, wenn es auf größere Wurfweiten ankommt. Sie laden sich besser auf und lassen dich den Köder mit weniger Kraft weiter hinauswerfen. In dichter bewachsenen Gebieten und auf Booten sind kleinere Ruten praktischer. Du kannst dich einfach besser damit bewegen und bleibst nicht so schnell irgendwo hängen.

Der passende Köder

Der Köder ist beim Zander ein besonderes Thema, weshalb wir hier auch nochmal etwas genauer darauf eingehen. Zunächst einmal ist zu beachten, dass es sich bei Zander um Raubfische handelt. Sie ernähren sich von anderen Fischen, Amphibien, aber auch von Insektenlarven. Entsprechend bietet man dem Fisch normalerweise Köder an, die Futterfische imitieren. Gummiköder wie Twister und Shads fanden sich deshalb viele Jahre in der Grundausrüstung vieler Angler. Die Fangerfolge nahmen damit aber von Jahr zu Jahr ab. Dafür gibt es einen wesentlichen Grund.

Wie wir eingangs bereits kurz erwähnt haben, sind Zander sehr schlau und lernfähig. Mit der Zeit durchschauten sie den Trick mit den Gummiködern und ignorierten sie. Viele Angler sind deshalb auf Wobbler umgestiegen, doch auch hier hielten sich die Erfolge in Grenzen. Deshalb werden heute beim Zanderangeln fast nur noch Naturköder eingesetzt. Immerhin handelt es sich hier um Futter, dass der Zander kennt und gerne frisst. Gerne genommen werden beispielsweise Rotfedern, Barsche, Gründlinge und Rotaugen.

Auf unbewegliche Köder reagieren Zander allerdings auch nicht. Deshalb muss man eine spezielle Montage einsetzen, um den Beißreflex zu aktivieren. Wie die aussieht, sehen wir uns in einem späteren Abschnitt noch genauer an.

Weitere Auswahlkriterien

Neben den Eigenschaften der Rute selbst ist es natürlich auch wichtig, wie du sie mit anderen Teilen wie der Rolle, den Haken und der Schnur abstimmst. Hier haben wir deshalb noch ein paar kleine Dinge für dich, auf die du bei der Auswahl achten solltest.

AuswahlkriterienDetails
Rolle
  • Freilaufrolle kann von Vorteil sein, aber in Seen oder an anderen Stillgewässern ist im Prinzip jede Rolle möglich
  • Freilauf muss beim Zanderangeln immer aktiviert sein
  • Rollenbügel muss bei sehr wichtigen Zander offen sein
Schnur
  • Ausschließlich geflochtene Schnur
  • Minimale Dehnbarkeit
  • Durchmesser: 0,10 – 0,15 mm
  • Tragkraft: zwischen 8 und 10 kg
Haken
  • Größen: 2, 1/0, 2/0
  • Vor allem Drillinge

Bekannte Hersteller von Zanderruten

HerstellerBesonderheiten
Shimano
  • Angelgerätehersteller aus Japan
  • Gründung 1921
  • Beliebte Zanderruten: Sustain, Beastmaster, Yasei
  • Fuji-Alconite-Ringe für optimale Schnurführung; Aluminium-Abschlusskappe für mehr Schutz; hohe Wurfgenauigkeit und Köderkontrolle; Handteil mit Split Grip
Sportex
  • Deutsches Traditionsunternehmen
  • Herstellung von innovativen Angelrollen seit 1950
  • Sortiment mit den Jahren deutlich ausgeweitet
  • Hochwertige Materialkombinationen: Zylon, Kevlar, Karbon, Boron
  • Ruten vor allem für ihre Leichtigkeit und Bruchfestigkeit bekannt
  • Beliebte Zanderrute: Sportex Black, Sportex Curve Spin, Sportex Hydra Speed
Daiwa
  • Gründung 1955
  • Gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Angelgeräten
  • Viele Extras: viele vierteilige Ruten, Air Rotor, Magsealed, optimal ausbalancierte Blanks
  • Beliebte Rute: Daiwa Ballistic-X

Neben diesen drei bekannten Unternehmen gibt es noch zahlreiche weitere Hersteller, die dir verlässliche Ausstattungen zum Zanderangeln bieten. Die wichtigsten davon haben wir dir hier noch einmal in einer kurzen Liste zusammengefasst:

  • Greys
  • Balzer
  • Quantum
  • Savage Gear
  • Abu Garcia
  • Jackson
  • Fox
  • Westin

Ein paar Inspirationen für die Rutenauswahl

Jenzi Spinnrute Rute Tycoon LXP

(41 Rezensionen)
Jenzi Spinnrute Rute Tycoon LXP

Besonderheiten

  • Verfügbare Längen: 2,10 m; 2,40 m; 2,70 m; 3,00 m
  • Verfügbare Wurfgewichte: 10 – 30 g; 15 – 50 g; 25 – 70 g
  • Material: Karbon, EVA
  • LST-Qualitätsringe für optimierte Schnurführung.
  • Farben: Rot, Blau, Grün
Bei dieser Rute genießt du ein ganz besonderes Highlight. Hier sind die Karbonfasern in abwechselnder Schussrichtung angeordnet. Dadurch ist das Blank besonders stabil. Viele Nutzer beschreiben, dass es hier auch kein Problem ist, größere Zander anzulanden. Das Rückgrat hält stabil stand. Gleichzeitig wird die Benutzung als sehr komfortabel beschrieben. Dank des geringen Durchmessers und Gewichts kann die Rute bequem einhändig ausgeworfen werden. Die Balance ist dabei ausgeglichen.

Als kleine Schwachstelle wird lediglich angemerkt, dass es hier keine Hakenöse gibt. Außerdem stellten einige Angler eine gewisse Empfindlichkeit der Griffpolster fest. Hier sah man teilweise jeden Fleck.

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Jenzi Spinnrute Okinawa JPX

(24 Rezensionen)
Jenzi Spinnrute Okinawa JPX

Besonderheiten

  • Verfügbare Längen: 2,10 m; 2,40 m; 2,70 m; 3,00 m
  • Verfügbare Wurfgewichte: 8 – 20 g; 12 – 30 g; 25 – 60 g
  • Material: IMX-Carbon
  • Ergonomischer Griff
Bei dieser Rute bekommst du gewohnte Jenzi-Qualität geboten. Sie ist angenehm leicht und handlich. Gleichzeitig wird die Präzision als gut beschrieben. Selbst bei der größten Ausführung und der Verwendung von geflochtener Schnur spürt man die kleinsten Zupfer. Das gilt auch für die Bodenberührungen. Das Auftreffen der Montage auf dem Grund ist jederzeit gut spürbar.

Bei den Spitzen zeigten sich allerdings hin und wieder ein paar Schwächen. So berichteten Nutzer doch das eine oder andere Mal von Rutenbrüchen.

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Quantum Angelrute Zanderkant

(18 Rezensionen)
Quantum Angelrute Zanderkant

Besonderheiten

  • Länge: 2,65 m
  • Wurfgewicht: 90 g
Die Quantum Zanderkant ist eine schnelle Spinnrute zum Gummifischangeln. Selbst sehr spitze Absinkbisse lassen sich damit gut haken. Damit bist du vor allem für schwierige Bedingungen wie beispielsweise Stromwirbel, große Distanzen und große Tiefen gut gerüstet. Überwiegend wird die Rute von den Nutzern für schwerere Zander eingesetzt. Für die feine Zanderangelei wird sie als ein wenig zu hart beschrieben. Damit lässt sich der Köder nicht ganz so gut über den Grund führen. Für Techniken wir das Jiggen-Faulenzen ist sie also nicht ganz so optimal geeignet.

Wenn es dir generell mehr auf den Fun-Faktor und die Dynamik ankommt, solltest du zu einer etwas weicheren Zanderrute greifen.

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Tipps zum Zanderangeln

Jetzt, wo du weißt, worauf du bei der Rute achten musst, braucht es nur noch ein paar kleine Tipps für das Angeln selbst. In diesem Abschnitt haben wir dir ein paar Tipps zusammengefasst, mit denen der Einstieg ins Zanderangeln ganz unkompliziert gelingt.

Grundsätzliche Tipps zum Zanderangeln

Der Zander gehört ganz klar zu den misstrauischeren Raubfischen. Wenn du hier übereilt vorgehst, wirst du im Normalfall nicht viel Erfolg haben. Deshalb ist es zunächst einmal wichtig, dass du genügend Zeit am Wasser einplanst. Zum Zanderangeln brauchst du nämlich jede Menge Geduld.

Die verbreitetste Technik beim Zanderangeln ist das Spinnfischen. Wie der Hecht und der Barsch lässt sich auch der Zander ganz gut damit überlisten. Bei der Wahl der Köder bist du relativ frei. Häufig werden beispielsweise Wobbler, Gummifische und tote Köderfische genutzt. Die Chancen sind in Grundnähe meistens am höchsten. Eine Gute Technik ist die Jiggen-und-Faulenzer-Technik.

Dabei lässt du den Gummiköder zunächst auf den Gewässergrund absinken. Danach führst du kleine Sprünge aus, indem du die Rute beim Einziehen der Schnur immer ein wenig anhebst. Diese Bewegung ist nicht zuletzt dadurch reizvoll für den Zander, weil dadurch Sediment aufgewirbelt wird.

Auf die Stille kommt es an

Zander sind sehr geräuschempfindlich. Oft genügt schon ein leises unbekanntes Geräusch wie ein Niesen oder ein Hüsteln, um sie zu vertreiben oder zumindest zu alarmieren. Das heißt wiederum, dass sie sich sehr vorsichtig verhalten und Köder eher ignorieren als nach ihnen zu schnappen. Auch sollte man mit Licht und auffälligen optischen Kleidungs- und Ausrüstungsgegenständen vorsichtig sein. Die Augen der Zander sind nämlich sehr gut an ihre nachtaktive Lebensweise angepasst. Ihre Augen haben eine reflektierende Schicht, durch die das wenige vorhandene Licht stark verstärkt wird. Auffällige optische Reize können sie ebenso verschrecken wie unbekannte Geräusche. Verzichte deshalb soweit als möglich auf künstliche Lichtquellen. Rotes Licht stellt eine Ausnahme dar. Das kann vom Zander nämlich nicht wahrgenommen werden. Ergänzend setzen manche Angler zusätzlich noch auf Zelte und Bekleidung in Tarnoptik.

Die richtige Montage zum Zanderangeln

Wie eingangs bereits kurz erklärt reagieren Zander nicht auf unbewegliche Köder. Deshalb musst du den Beißreflex mit einer speziellen Montage hervorrufen, die die Bewegungen eines echten Fisches imitiert. Wir empfehlen hier die Sbirolino-Montage, die aus der Fliegenfischerei bekannt ist. Folgendes Zubehör brauchst du dafür:

  • Sbirolino
  • Perle
  • Vorfach (Länge: 80 – 160 cm)
  • Haken (Größe: 6 – 10)
  • 3-fach Wirbel
  • Hauptschnur (Dicke: 0,17 – 0,24 mm)

Die Zusammenstellung des Vorfachs ist gar nicht schwer. Zuerst fädelst du die Hauptschnur in den Sbirolino ein. Dabei ist wichtig, dass er nach oben zeigt. Als Nächstes ziehst du die Feder auf und verknotest zum Schluss den 3-fach-Wirbel. Als Nächstes montierst du das Vorfach und den Haken.

Tipps zum Anhieb

Deine Geduld hat sich ausgezahlt und du spürst endlich den Anbiss eines Zanders an der Angel? Dann solltest du jetzt nicht vorschnell sein und Ruhe bewahren. So groß die Versuchung auch ist, den Anhieb direkt zu setzen, gib erst einmal ein wenig Schnur frei und lass den Zander ein Stück weit mit seiner Beute abziehen. Zander schlucken nämlich nicht sofort herunter, sondern ziehen sich nach dem Einsaugen der Nahrung erst einmal ein wenig zurück. Teilweise muss man hier bis zu 60 m Schnur freigeben. Das kann ohne Weiteres 50 Sekunden dauern. Spürst du danach ein neues Ziehen an der Schnur, kannst du die Angel einholen.

Darauf achten Angler besonders

Wenn man sich nach einer Zanderrute umsieht, sollte man sich nicht nur auf die Produktdatenblätter der Hersteller verlassen. Viele kleine Schwächen und Stärken zeigen sich erst im längeren Praxiseinsatz. Deshalb empfiehlt es sich immer, einige Testberichte und Meinungen in Foren durchzulesen.

Eine häufig festgestellte Schwäche ist beispielsweise die Balance. Gerade bei dynamischen Angelmethoden wie dem Spinnfischen führt Kopflastigkeit schnell zu Handschmerzen. Gerne werden deshalb Ruten genutzt, die mit verstellbaren Gewichten ausgestattet sind. Hier hast du die Möglichkeit, die Balance ganz individuell an deine körperlichen Besonderheiten und deinen Anhiebstil anzupassen. Eine Diskussion zum Thema findest du hier im Forum von barsch-alarm.de.

Eine weitere Schwachstelle vieler Ruten ist die Spitze. Zwar sind sie oft als Zanderruten ausgeschrieben, doch ist die Rutenspitze einfach viel zu straff. Dadurch haben die Zander Schwierigkeiten, den Köder einzusaugen, und werden schneller misstrauisch.

Fazit

So, nun weißt du schon mal einiges Wissenswertes über das Zanderangeln und die dafür notwendigen Ruten. Du hast gesehen, dass es sich hier um eine anspruchsvolle Angelmethode handelt, die dem Material und dem Angler einiges abverlangt. Hier kommt es vor allem darauf an, unauffällig zu sein und den Zander nicht misstrauisch zu stimmen. Gleichzeitig muss die Rute stark genug sein, damit man damit auch mal einen starken Anhieb durchbringen kann. Achte bei der Auswahl darauf und du findest mit Sicherheit schnell das richtige Modell. Wir wünschen dir viel Spaß beim Stöbern und beim erfolgreichen Zanderangeln. Bis Bald!

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