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Hechtruten – die richtige Ausrüstung für die Königsdisziplin

Hechtrute Bist du jemand, der beim Angeln auch gerne mal ein wenig Action hat? Dann könnte das Hechtangeln genau das Richtige für dich sein. Die starken und beißlustigen Fische sind für ihre Geschwindigkeit und ihre spektakulären Sprünge im Drill bekannt. Gleichzeitig ist es gar nicht so einfach, sie in großen Gewässern aufzuspüren. Neugierig geworden? In unserem Ratgeber erfährst du viel Wissenswertes über das Hechtangeln, vor allem, welche Ruten sich gut dafür eignen.
Besonderheiten
  • sensible Spitzenaktion
  • starkes Blank
  • hohe Schnellkraft
  • für harten Drill
  • eher etwas schwerer

Hechtruten Test & Vergleich 2018

Der Hecht gehört zur Klasse der Raubfische. Er hat eine durchschnittliche Größe von 50 – 100 cm und ein Durchschnittsgewicht von 25 kg. Du siehst, das ist schon eine höhere Kategorie. Manche kapitale Hechte bringen es sogar auf bis zu 150 cm. Zur Nahrung des Hechts gehören Fische aller Art, Frösche, Vögel und sogar kleinere Säugetiere.

Revierverhalten von Hechten

Viele Hechte legen ein ähnliches Revierverhalten an den Tag. Oft suchen sie sich einen festen Unterstand oder ein Versteck, in dem sie auf Beute lauern. Hin und wieder folgen sie aber auch größeren und kleineren Schwärmen ins Freiwasser. Ihr Körperbau kommt den Hechten bei beidem zugute. Sie haben torpedoförmige Körper und starke Muskeln, mit denen sie ideal für schnelle Sprints ausgestattet sind. Dabei versuchen sie stets, mit so wenig Energie wie möglich so viel Beute wie möglich zu machen.

Zu den bevorzugten Lebensräumen von Hechten zählen Fließgewässer, Seen und größere Teiche. Gerne halten sie sich in Ufernähe nahe der Oberfläche auf. Teilweise werden Hechte auch in Karpfengewässern ausgesetzt, um den Bestand an Weißfischen zu reduzieren.

Große Anforderungen an Rute und Zubehör

Die Beliebtheit der Hechte als Zierfische erklärt sich daraus, dass sie ein schönes Äußeres haben, gut schmecken und im Drill viel Kampfgeist zeigen. Rute, Rolle und Angler müssen hier einigen Belastungen widerstehen.

Gleichzeitig kann man nicht sagen, dass es die eine optimale Angelausrüstung für Hechte gibt. Das wird schon klar, wenn man sich die Vielzahl an Ruten, Wurfgewichten, Ködern und anderem Zubehör ansieht, das beim Angeln auf Hechte eingesetzt wird. Hier gibt es Gummifische, Jerkbaits, Wobbler, Spinner, Blinker, Ködergewichte zwischen 20 und 200 g Längen zwischen 2,10 und 3,00, Baitcast-Rollen, Stationärrollen und vieles mehr. Du siehst, hier kann man für die Zusammenstellung einer Angelausrüstung durchaus etwas Zeit investieren.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • starkes Rückgrat
  • hohe Wurfweite
  • robuste Blanks
  • hohe Wurfgewichte
  • für kleinere Fische Spitzenaktion oft nicht sensibel genug

Bei einer Hechtrute kommt es auf Stabilität an

In diesem Abschnitt zeigen wir dir, wie du die richtige Hechtrute findest und worauf du bei der Auswahl besonders achten musst. Dabei beschäftigen wir uns mit der Rutenhärte, der Länge, aber auch mit den zugehörigen Rollen und Schnüren. So kannst du dir gleich dein erstes Hecht-Set zusammenstellen.

Welche Angeln werden beim Hechtfischen verwendet

Viele Angler setzen beim Hechtangeln auf Ruten, die man üblicherweise mit Baitcast-Rollen nutzt. Vor allem beim Einsatz großer schwerer Köder zeigen die robusten Blanks ihre Kraft. Außerdem fliegen Köder wie Wobbler und Jerkbaits hier deutlich stabiler. Die ablaufende Schnur wird stets gleich gebremst. So wird ein Überschlagen des Köders verhindert. Außerdem schneidet die Schnur beim Werfen hoher Gewichte hier nicht zu sehr in den Zeigefinger ein.

Weiterhin verwendet man zum Angeln auf Hecht auch Spinnruten. Sie bieten den Vorteil größerer Flexibilität. Hier lassen sich ganz verschiedene Angeltechniken wie das Jiggen nutzen. Teilweise werden aber auch ganz andere Ruten eingesetzt. Man kann also nicht sagen, dass man zum Hechtangeln eine Spinn-, Baitcast- oder Brandungsrute einsetzen sollte. Hier spielen ganz unterschiedliche Faktoren eine Rolle, die wir uns im Folgenden einmal ansehen wollen.

Die Härte der Rute

Von vielen Anglern werden lieber steife Ruten verwendet. Nur so kannst du auch auf größere Distanzen einen Anhieb setzen, der so stark ist, dass er sich im knöchernen Hechtkiefer verfängt. Bei leichteren und biegsameren Ruten passiert es vor allem im Sprung schnell einmal, dass sich der Hecht befreit, wenn der Haken nicht richtig sitzt. Das liegt vor allem an dem speziellen Fangverhalten des Hechts. Er verschluckt den Köder nämlich in der Regel nicht direkt, sondern schwimmt damit erst noch ein Stück zurück, während er ihn nur lose im Maul hält (Mit welcher Technik du hier am besten angelst, sehen wir uns später noch genauer an).

Die Länge und das Wurfgewicht

Welche Länge man benötigt, hängt vor allem von dem Ort ab, von dem aus man angelt. Befindet man sich am Ufer oder auf einem verankerten Boot, greift man eher zu einer längeren Rute. Man kann damit weiter auswerfen und den Anhieb auf größere Distanzen besser setzen. Die Kraftübertragung ist einfach besser. Allerdings ist eine größere Rute auch schwerer und unhandlicher. Je nach Angeltechnik kann das störend sein, muss aber nicht. Liegen die Ruten beispielsweise beim Posenangeln mit Köderfisch die ganze Zeit auf den Haltern, ist es nicht so schlimm, wenn die Ruten etwas größer, schwerer und unhandlicher sind.

Die richtigen Ruten für das Uferangeln

Beim Uferangeln verwendet man üblicherweise Ruten zwischen 1,80 und 3,00 m und Wurfgewichte zwischen 60 und 250 g. Die längeren Ruten kommen vor allem bei der Nutzung von Blinkern, Wobblern und Gummifischen zum Einsatz. Die wichtigste Technik ist hier das Schleppen. Die Wurfgewichte liegen bei Ködern zwischen 10 und 15 cm bei 60 – 80 g und bei 15 – 25 cm bei 80 – 120 g. Mittlere Ruten sind zwischen 2,10 und 2,40 m lang. Sie werden vor allem beim Twitchen eingesetzt. Als Köder kommen meistens Wobbler und Swimbaits mit Größen von 10 bis 20 cm zum Einsatz. Das Wurfgewicht beläuft sich je nach Größe auf 60 bis 100 g. Bei größeren Swimbaits mit 20 – 40 cm verwendet man auch schon mal Wurfgewichte von 80 – 150 g. Ist die Rute mit 1,80 – 2,10 m etwas kürzer, nutzt man vor allem Jerkbaits mit 10 – 20 cm. Gut geeignet sind hier Wurfgewichte von 80 – 150 g.

Die richtigen Ruten fürs Bootsangeln

Beim Bootsangeln kommen eher kürzere Ruten zwischen 1,80 und 2,70 m zum Einsatz. Die meisten liegen bei 2,10 bis 2,30 m.

Die längeren Ausführungen nutzt man vor allem beim Schleppen und bei der Arbeit mit Köderfischsystemen. Sie haben in der Regel eine Länge von 2,40 – 2,70 m. Bei der Nutzung von Spinnern, Blinkern, Wobblern und Gummifischen mit 10 – 15 cm nimmt man Wurfgewichte zwischen 60 und 120 g. Sind die Wobbler größer oder verwendet man Köderfischsysteme, sollten es schon 100 – 150 g Wurfgewicht sein.

Die mittleren Ruten von 2,10 – 2,40 m werden gerne beim Twitchen mit Wobblern und Swimbaits zwischen 15 und 20 cm eingesetzt. Das Wurfgewicht beträgt hier idealerweise zwischen 80 und 100 g. Bei größeren Swimbaits zwischen 20 und 40 cm nutzt man Wurfgewichte zwischen 150 und 250 g.

Die kurzen Ruten haben eine Länge von 1,80 bis 2,10 m. Sie werden vor allem bei Jerkbaits zwischen 10 und 25 cm eingesetzt. Die Wurfgewichte liegen hier bei 80 bis 150 g.

Die Rollenauswahl – Stationär- und Multirollen

Hechtruten werden sowohl mit Stationär- als auch mit Multirollen genutzt. Stationärrollen kommen häufiger bei längeren Ruten zwischen 2,40 und 3,00 m zum Einsatz. Bei kürzeren Ruten und steigenden Wurfgewichten greift man dann eher zur Multirolle.

Besonderheiten der Stationärrolle:

Die Variante mit Stationärrolle eignet sich vor allem für die Angler, denen es mehr auf die Weite und weniger auf die Präzision ankommt. Außerdem ist eine Ausführung mit Stationärrolle besser, wenn man unter beengten Bedingungen, z. B. in der Nähe von Büschen auswirft. Ein weiterer Vorteil von längeren Ruten mit Stationärrollen und geringeren Wurfgewichten besteht darin, dass Techniken wie das Jiggen mit Gummifischen damit bequemer sind.

Besonderheiten der Multirolle:

Multirollen sind besser geeignet, wenn du eher schwerere und größere Köder einsetzen willst. Auch wenn du Köder wie Jerkbaits und Twitchbaits eher mit Rucken und Schlägen bewegst, könnte eine Rute mit Multirolle die bessere Wahl für dich sein. Das Angeln ist hier einfach bequemer. Ein weiterer Vorteil der Multirolle besteht darin, dass die Schnur beim Werfen höherer Gewichte nicht so schnell in die Finger einschneidet. Da die Schnurfreigabe überdies leicht gebremst wird, ist die Flugbahn stabiler. Du kannst deine Köder also präziser auswerfen. Für Multirollen ausgelegte Ruten sind meistens dichter beringt. So kann die Kraft besser übertragen werden. Empfehlenswert ist hier außerdem eine Rute mit Triggergriff. Hier lässt sich die Rute beinahe wie eine Pistole halten, was die Dynamik und den Angelkomfort deutlich erhöht.

Tipp: Wenn du dich noch etwas genauer über die verschiedenen Vor- und Nachteile von Stationär- und Multirollen informieren willst, sieh doch mal in diesem Artikel von simfisch.de nach.

Beim Hechtangeln am besten geflochtene Schnur

Beim Hechtangeln kommt es auf Widerstandsfähigkeit an. Deshalb wird bei Techniken wie dem Spinnfischen fast ausschließlich geflochtene Schnur verwendet. Da Hechte so kampfstark sind, muss sie einiges aushalten. Mit monofiler Schnur wird beim Hechtangeln eigentlich nur beim Angeln mit Lebendködern auf kleine Hechte verwendet.

Empfohlene Schnurstärke:

ArtHinweis
Spinnfischen
  • Geflochtene Schnur
  • Stärke zwischen 0,18 und 0,22 m
  • Tragkraft: 9 – 18 kg
Angeln mit Köderfisch
  • Monofile Schnur
  • Stärke zwischen 0,30 und 0,40 mm
  • Tragkraft: 9 – 18 kg

Noch ein Hinweis: Beim Angeln auf Hechte ist unbedingt ein Stahlvorfach zu verwenden. Nur so ist sichergestellt, dass ein gehakter Hecht die Montage nicht durchtrennen kann und dann mit verhaktem Köder im Maul qualvoll verenden muss. Da Hechte oft sehr tief schlucken, ist es außerdem empfehlenswert, dem Vorfach eine Länge von wenigstens 50 cm geben. Fertig gebundene Stahlvorfächer sind oft zu kurz, weshalb man sich hier lieber auf die Eigenherstellung verlassen sollte. Im Fachhandel bekommst du alles, was du dafür brauchst. Quetschhülsen, Quetschhülsenzangen und Stahlvorfächer als Meterware findest du hier unkompliziert und preiswert. Zur Befestigung des Vorfachs verwendest du am besten einen Wirbel. Am Ende des Vorfachs wird dann der Köder eingehängt.

Große Köderauswahl beim Angeln auf Hecht

Bei der Köderauswahl macht man sich die speziellen Verhaltensweisen und körperlichen Besonderheiten des Hechts zu nutzen. Er nimmt Umgebungsreize zwar wie eingangs bereits erwähnt über seine Augen, die Seitenlinie und seine Nase wahr, die Augen sind aber das dominante Sinnesorgan. Das heißt, dass es bei der Auswahl der Köder ruhig etwas auffälliger sein kann. Dabei gelten ein paar Grundregeln:

  • Je größer die Helligkeit, desto wichtiger ist die Farbe des Köders
  • Je geringer die Helligkeit, desto wichtiger sind Größe, Form und Lichtwert des Köders. Hinzu kommen Druckwellen und Wasserschwingungen durch Köderbewegungen

Beim Angeln auf Hechte verwendet man vor allem drei Arten von Ködern: Wobbler, Spinner und Gummifische. Werfen wir mal einen Blick auf die Unterschiede:

KöderHinweis
Wobbler
  • Klassiker unter Hechtködern
  • Meistens aus Hartkunststoff oder Balsaholz gefertigt
  • Tauchschaufeln bringen Wobbler beim langsamen Einkurbeln auf Tiefe
  • Modelle mit langer fast waagerechter Schaufel geeignet zum Fischen in Bodennähe
  • Kurze senkrechte Schaufel vor allem für das Fischen in Oberflächennähe
  • Sehr erfolgreich ist die Methode des Twitchens. Dabei macht man immer wieder kleine Seitwärtsbewegung, um den Köder von Kurs abzubringen und ihn besonders reizvoll erscheinen zu lassen.
Spinner
  • Köder, bei denen kleines Metallblatt beim Einholen um Achse rotiert
  • Durch Rotation entstehen Druckwellen, die Hechte mit Seitenlinienorgan wahrnehmen können.
  • Gewünschte Tiefe erreichen: Köder auswerfen, absacken lassen und zählen, wenn er auf Boden aufkommt. Wenn man zum Beispiel bis 8 zählt, beim nächsten Auswerfen nur bis 7 und dann einholen. Dann fischt man in Bodennähe (Countdown-Methode). Erfolgt kein Biss, nächstes Mal auf 6 absuchen, dann 5 usw.
Gummifisch
  • Auch Jig genannt
  • In letzten Jahren immer beliebter geworden
  • Gewicht und Größe der Bleiköpfe richten sich nach Strömung und Tiefe des Gewässers und Lage der Gummifische
  • Haken sollte am Ende des vorderen Drittels des Köders wieder austreten.
  • Gewicht muss so gewählt sein, dass Gummifisch Boden bei gestraffter Schnur bequem erreicht
  • Größe von 15 cm hier absolut in Ordnung

Die Köder sind beim Angeln von Hechten eine Wissenschaft für sich. Deshalb haben wir dir hier einen übersichtlichen Artikel von fischundfang.de verlinkt, indem du einen umfangreichen Überblick über die wichtigsten Köder findest.

Bekannte Hersteller von Hechtruten

HerstellerBesonderheiten
Shimano
  • Gründung 1921
  • Bis 1970 konzentrierte sich Geschäft vor allem auf Angelrollen
  • Sortiment mit der Zeit um Ruten und vieles weiteres Zubehör zum Angeln erweitert
  • Beliebte Hechtruten: Sephia, Yasei, Catana
  • Viele Extras wie fein justierbare Schnurbremsen und hohe Wurfgewichte
Sportex
  • Große Auswahl an Hechtruten
  • Beliebte Hechtruten: Sportex Kev, Huchen de Luxe
  • Hochwertige Extras: Hightech-HAT-Cross-Winding-Technologie
  • Ruten zeichnen sich durch sehr schnelles Rückstellvermögen aus
  • Für besonders weite und präzise Würfe geeignet
  • Gute Balance
Daiwa
  • 1955 gegründet
  • Einer der weltweit führenden Hersteller für Angelgeräte
  • Beliebte Serien: Prorex, Morethan, Lexa Black Widow
  • Hochwertige Technologien wie Magsealed, Air-Rotor und mehr

Noch nicht fündig geworden? Kein Problem! Es gibt noch viele weitere Anbieter, bei denen du hochwertige Ausstattungen zum Hechtangeln findest. Hier haben wir dir die wichtigsten davon aufgelistet:

  • Balzer
  • Dam
  • Jenzi
  • Abu Garcia
  • Cormoran

Beliebte Hechtruten im Überblick

Supertrip Salzwasser-Reiserute

(27 Rezensionen)
Supertrip Salzwasser-Reiserute

Besonderheiten

  • Verfügbare Längen: 1,8; 2,1; 2,4; 2,7; 3,0; 3,6 m
  • Verfügbare Gewichte: 200, 210, 230, 265, 310, 360 g
  • Verfügbare Transportlängen: 38, 39, 40, 42, 44, 46 cm
  • Wurfgewicht: 20 – 40 g; maximal 60 g
  • Material: Kohlefaser, Aluminium
Diese Rute ist gut für dich geeignet, wenn du nicht nur gerne auf Hechte angelst, sondern auch oft und gern unterwegs bist. Du kannst die bis zu 12 Sektionen bei dieser Teleskoprute nämlich bequem ineinanderschieben und die Rute unkompliziert im Rucksack verstauen. Im alltäglichen Gebrauch zeigt sich die Rute bei vielen Besitzern angenehm leicht und direkt. Vor allem die geringe Größe und der günstige Preis wurden hervorgehoben. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Verarbeitung an einigen Stellen nicht ganz den Erwartungen entspricht. So wurde mitunter angemerkt, dass einzelne Ringe und teilweise sogar die ganze Rute abgebrochen ist. Der Rollenstock war bei einigen Anglern lose, ließ sich aber immerhin mit etwas Kleber fixieren.

Wiederum andere Angler zeigen sich von der Stabilität absolut überzeugt. Hier konnten selbst schwerere Fische gut angelandet werden. Als Zweitangel oder Ausrüstung für gelegentliche Ausflüge mit kleinen Abstechern an nahegelegene Angelstellen ist dieses preisgünstige Modell sicher zu empfehlen. Wenn du kein Problem mit der glitzerigen Oberfläche hast, kannst du hier also ruhigen Gewissens zugreifen.

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Plusinno Spinnrute

( Rezensionen)
Plusinno Spinnrute

Besonderheiten

  • Material: Hochdichte Kohlefaser-/Glasfaser-Gemisch, Edelstahl, Aluminium
  • Übersetzungsverhältnis: 5,2:1
  • Wurfgewicht: 30 – 60 g
  • Transportlänge: 40 cm
Auch bei der Plusinno-Spinnrute steht Flexibilität im Vordergrund. Du kannst die Teleskoprute nicht nur unkompliziert zusammenschieben und verstauen, sondern auch problemlos im Salzwasser verwenden. Das liegt vor allem an der hochwertigen Materialkombination. Mit einem Blank aus Glasfaser-Kohlefaser-Gemisch, einer Aluminiumspule und einem Kapuzenrollenhalter aus korrosionsgeschütztem Edelstahl kannst du dich immer auf die Robustheit deines Angelgeräts verlassen. Hier loben viele Besitzer die für den Preis hochwertige Materialzusammenstellung und die unkomplizierte Handhabung.

Dennoch gibt es hier natürlich auch Grenzen. Vielfach wird beschrieben, dass Fänge bis 5 kg in der Regel kein Problem sind. Bei größeren Hechten und richtig großen Fischen wie beispielsweise Welsen kommt es natürlich schnell zum Bruch. Hier solltest du also darauf achten, nicht auf zu hohe Kaliber zu angeln. Gerne wird dieses Set deshalb an Kinder verschenkt, die sich erst einmal im Angelsport ausprobieren wollen. Hier punktet auch die große Ausstattung. Im Set sind neben der Rute und der Rolle auch Haken, Köder und vieles mehr enthalten. So bist du für einen günstigen Preis gut für den nächsten Trip ausgestattet.

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Abu Garcia Devil – Spin

(24 Rezensionen)
Abu Garcia Devil – Spin

Besonderheiten

  • Verfügbare Längen: 1,70 m; 2,10 m; 2,40 m; 2,70 m
  • Transportlänge: 0,87 m
  • Material: Carbon-Composite, Soft Cork
  • Verfügbare Wurfgewichte: 2 – 10 g, 10 – 40 g, 20 – 60 g
  • Anzahl Teile: 2
Diese Abu-Garcia-Rute wird von Nutzern fast ausschließlich positiv beschrieben. Zu ihren positiven Eigenschaften gehören die sehr gute Wurfcharakteristik und die kräftige Federung. Damit kommst du genau auf die Wurfweiten, die beim Match-Angeln wichtig sind. Die Spule ist hier außerdem gleich im Lieferumfang enthalten. Damit hast du alles, was du für das erfolgreiche Spinnfischen brauchst.

Ein weiterer Pluspunkt wird vor allem von vielen Forellenanglern hervorgehoben. Die Rute ist so weich, dass man jeden Zupfer am Köder ganz leicht spürt. Wenn du also vor allem auf scheuere Fische angelst, bist du hier gut beraten. Doch auch bei größeren Kalibern wie Hechten ist die Abu Garcia Spin eine Überlegung wert. Dasselbe gilt für das leichte Pilken in norwegischen Gewässern. Fazit: Eine gute Rolle für alle, die beim Angeln gern vielseitig und flexibel unterwegs sein wollen, ohne dafür zu viel Geld auszugeben.

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Jenzi Tycoon

( Rezensionen)
Jenzi Tycoon

Besonderheiten

  • Verfügbare Längen: 2,10 m, 2,40 m, 2,70 m, 3,00 m
  • Verfügbare Wurfgewichte: 10 – 30 g, 15 – 50 g, 25 – 70 g
  • Material: Carbon, Hochverdichtetes EVA
  • LST-Qualitätsringe
  • Verfügbare Farben: Rot, Grün, Blau
Diese Rute eignet sich sehr gut für verschiedene Arten des Kunstköderfischens. Hervorzuheben ist hier vor allem die spezielle Herstellungsweise, bei der Carbonfasern in unterschiedlicher Schussrichtung angeordnet sind. Das erhöht die Stabilität der preisgünstigen Rute deutlich. Dabei ist dank Short-Handel und komfortablen EVA-Griffsegmenten jederzeit ein komfortables Angeln möglich, auch problemlos im Salzwasser. Hier kommen vor allem die Angler auf ihre Kosten, die gern einhändig auswerfen.

Als kleines Problem wird lediglich genannt, dass der Spinnrute eine Hakenöse fehlt, um die Spinnköder zu befestigen. Auch wird das Material des Griffpolsters als sehr empfindlich beschrieben. Hier sieht man schnell jeden Fleck. Wenn man sich daran allerdings nicht stört, bekommt man einen zuverlässigen preisgünstigen Allrounder geboten.

Von den meisten Nutzern wird die Jenzi Tycoon grundsätzlich als eine gute Rute für harte Drills, aber auch für die feine Fischerei beschrieben. Gefangen wurden hier unter anderem Hechte, aber auch Zander und Barsche. Sämtliche Aktivitäten am Schnurende werden gut vermittelt, sodass der Anhieb meistens gut sitzt und man kaum Probleme mit Aussteigern hat.

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Wie du deine Hechtrute am besten pflegst

Die Pflege einer Angelrute ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Solange du ein paar kleine Tipps beachtest und die Reinigung regelmäßig vor und nach dem Angeln vornimmst, hast du lange deine Freude daran. Die wichtigsten Reinigungstipps findest du in unseren Artikeln zur Felchen- und zur Fliegenrute. Klicke einfach auf die Links.

Eine gute Angelrute sollte regelmäßig gepflegt werden. So stellst du sicher, dass sie immer tadellos funktioniert und ihre schöne Optik behält. Am besten erfolgt die Reinigung immer vor und nach dem Angeln. Wie das Ganze funktioniert, haben wir in ein paar anderen Artikeln umfassend beschrieben. Schau ruhig mal in unsere Ratgeber zu den Themen Felchen- und Fliegenrute hinein. Vielleicht findest du ja hier auch gleich ein wenig Inspiration, mal auf andere Fische als auf Hechte zu angeln.

So zähmst du kampfstarke Hechte

Gerade dem Hecht sagt man eine unglaubliche Kampfstärke und Widerstandsfähigkeit nach. Da ist es kein Wunder, dass er gerade wegen der spannenden Drills bei vielen Anglern so beliebt ist. Diese Spannung fordert nicht nur dem Material, sondern auch dem Menschen einiges ab. Hier braucht man schon ein wenig Erfahrung, um erfolgreich kapitale Fänge zu landen. Mit ein paar kleinen Tricks verbuchen aber auch Einsteiger schnell den einen oder anderen Erfolg.

Die besten Jahreszeiten zum Hechtangeln

Zunächst einmal spielt die Jahreszeit eine Rolle bei der Hechtjagd. Gute Erfolge hat man vor allem während der wärmeren Monate. Innerhalb der Laichzeit im Frühjahr halten sich Hechte beispielsweise bevorzugt am Rand von Schilfgürten auf. Beliebt ist auch Totholz in Ufernähe von Flüssen, Seen und Küstenregionen wie z. B. Bodden und Rügen. Beachte hierbei aber auch, dass es während der Laichzeit vielerorts Schonzeiten gibt. Außerdem variiert das Mindestmaß für gefangene Exemplare von Bundesland zu Bundesland.

Im Sommer ist es schon etwas schwieriger, doch auch hier hast du deine Chancen. Während der warmen Jahreszeit halten sich Hechte nämlich eher im tieferen Wasser auf, da es dort kühler ist. Sie kommen dann fast nur zum Jagen in die Flachwasserbereiche. Stärkeres Raubtierverhalten zeigen sie generell bei höheren Wassertemperaturen von 16 – 20°C, da unter diesen Bedingungen die Verdauung schneller abläuft. Die beste Zeit ist üblicherweise zwischen Mai und Oktober. Dabei haben sich vor allem folgende Bedingungen als besonders erfolgversprechend herausgestellt:

  • Nach längerer Windstille aufkommender Wind und Regen
  • Gewitterstürme
  • Morgen- und Abenddämmerung im Hochsommer
Tipp: Hechte stehen meistens mit der Sonne im Rücken.

Im Herbst beißen Hechte eher mäßig. Wenn du in dieser Zeit auf sie angeln willst, solltest du das zur Mittagszeit.

Die wichtigsten Aufenthaltsorte von Hechten

Hechte sind sowohl in der Uferregion als auch im Freiwasser anzutreffen. Die genauen Standorte hängen dabei unter anderem vom Alter der Hechte, von der Jahreszeit und vom Wetter ab.

Hechte in Ufernähe:

In Uferregionen findet man Hechte recht häufig. Meistens halten sie sich unter Unterständen wie abgestorbenem Holz, Wasserpflanzen oder unter großen Felsblöcken auf. Vor allem zum Ablaichen sind sie hier anzutreffen. Die junge Hechtbrut findet hier ein reichhaltiges Nahrungsangebot und viele Versteckmöglichkeiten vor. So kann sie die gefährlichen ersten Monate gut überstehen. Hechtunterstände befinden sich üblicherweise an steil abfallenden Uferabschnitten. Hier ist immer mit einer größeren Zahl an Freiwasserhechten zu rechnen, da sie durch die große Tiefe näher zum Ufer kommen. Hierbei handelt es sich aber oft eher um kleinere Exemplare. Wenn sie rauben, ist ihr Kopf meist in Richtung des freien Wassers gerichtet.

Wenn du vom Boot aus fischst, solltest du den Köder vom Ufer in Richtung Freiwasser führen. Auf diese Weise hat der Hecht den Köder nämlich länger im Blickfeld. Wichtig ist dabei auch eine taumelnd wirkende Köderführung. So imitierst du einen verletzten Fisch.

Kleiner Tipp: Wenn du einen Hecht gefangen hast, probiere es an der Stelle ruhig noch einmal. Oft halten sich an guten Stellen gleich mehrere Exemplare auf.

Hechte im Freiwasser:

Wer öfter auf Hechte im Freiwasser angelt, weiß, dass sie sich nicht selten an Plätzen aufhalten, wo man niemals mit ihnen gerechnet hätte. Zunächst einmal: An großen Seen halten sich in der Regel nur kleine Fische in Ufernähe auf. Wenn die Hechte groß genug sind, wechseln sie in der Regel ins tiefere und ruhigere Freiwasser. Dieses Verhalten kann man besonders gut an großflächigen Gewässern mit ausladendem Renkenbestand feststellen. Profis kennen dieses Verhalten und begeben sich deshalb gleich in Zentrumsnähe. Die Besonderheit: Bei Wassertiefen von bis zu 100 m stehen Hechte teilweise auf 0 – 10 m. Was Neulinge meistens nicht einmal ahnen, ist für erfahrene Schleppangler längst kein Geheimnis mehr.

Hierbei sind aber immer auch das Wetter und die Jahreszeit zu beobachten. Licht, Wassertemperatur und Sprungschicht variieren zum Teil deutlich. Da sich der Hecht bei der Jagd in erster Linie auf seine Augen verlässt, sind die Chancen bei sonnigem Wetter und klarem Wasser am besten.

Noch ein Tipp: Wo sich Haubentaucher aufhalten, befinden sich mit ziemlicher Sicherheit auch Futterfische. Stoßen sie in einen Schwarm hinein, erzeugt das reichlich Aufruhr. Da kannst du dir ziemlich sicher sein, dass auch ein Hecht schnell von dem regen Treiben angelockt wird und seine Vorsicht vergisst.

Die richtige Technik

Jetzt, wo du das Wichtigste über die Standorte und die besten Zeiten zum Hechtangeln kennst, wollen wir uns einmal die Technik etwas genauer ansehen. Dabei beschäftigen wir uns vor allem mit dem richtigen Anbieten des Köders, dem Anschlag und dem Anlanden.

Das Anbieten des Köders

Hechte verfügen über drei Sinnesorgane. Die Seitenlinie fängt Vibrationen auf, die Nase registriert Düfte und das Auge visuelle Reize. Je mehr Sinnesorgane gleichzeitig durch Reize angesprochen werden, desto stärker reagiert der Hecht darauf. Für den Angler bedeutet das also, dass ein Köder grundsätzlich dann mehr Aussicht auf Erfolg verspricht, wenn er Vibrationen im Wasser erzeugt, auffällig aussieht und Lockstoffe abgibt.

In der Regel greifen Hechte ihre Beute von hinten oder von unten an, nur selten von oben. Das bedeutet, dass du Köder nicht zu tief anbieten solltest. Das gilt vor allem für die Schleppangelei. Darüber hinaus ist die Technik bei der Köderpräsentation immer auch von der Temperatur abhängig. Bei höheren Temperaturen verhalten sich Hechte anders als bei niedrigeren. Hier ein Überblick über die wichtigsten Unterschiede.

Temperaturen von ca. 25°C:

Die Hechte stehen bei eher tief. Suche mit dem Köder die Sprungschicht des Gewässers und schleppe knapp darüber.

Temperaturen von ca. 20°C:

Biete den Köder über der Sprungschicht an. Bewege ihn dabei mit schnellen und knappen Bewegungen. So reizt du den Hecht stark genug, um ihn aus der Reserve zu locken.

Temperaturen von 15°C:

15°C ist beim Hechtangeln die Idealtemperatur. Hier sind die Hechte am aktivsten und stürzen der Schleppangel bei fast jeder Gelegenheit nach. Das sind ideale Bedingungen, um im Freiwasser kapitalen Hechten nachzustellen.

Temperaturen von ca. 10°C:

Bei einer Temperatur von etwa 10°C löst sich die Sprungschicht allmählich auf. Hier solltest du Scharkanten und Barschberge am Ufer abschleppen.

Temperaturen von ca. 5°C:

Bei diesen niedrigen Temperaturen sind die Hechte eher träge. Sehr schnellen Ködern folgen sie in diesem Zustand eher nicht. Biete sie also möglichst langsam an. Wenn die Sonne hochsteht, probierst du es vor allem im flachen Wasser.

Der Anhieb

Hechte sind sehr schnell und kräftig. Wenn sie die Beute sehen, schnellen sie blitzschnell hervor und packen zu. Wegen der langen Zähne schaffen es Futterfische nur selten zu entkommen. Meistens schafft es der Hecht dann sogar noch, sie in seinem Maul zu drehen und mit dem Kopf voran zu verschlucken. Für den Anschlag bedeutet das vor allem, dass er schnell erfolgen sollte. Gleichzeitig sollte er so gefühlvoll sein, dass er sich gut im knöchernen Kieferbereich verhaken kann und nicht abprallt oder aus dem Maul ausschlitzt.

Viele Angler empfehlen, den Anhieb eher spät zu setzen. Das liegt daran, dass Hechte mit ihrem Beutefisch oft erst einmal wegschwimmen und ihn während dieser Zeit nur locker im Maul liegen haben. Wenn man nun zu stark und zu plötzlich anzieht, zieht man Köder und Haken schlimmstenfalls einfach aus dem Maul. Deshalb sollte man immer erst rund 30 Sekunden warten. Während dieser Zeit dreht der Hecht den Köder im Maul. So kann man sich sicherer sein, dass man ihn später gut haken kann.

Bei dieser Technik gibt es aber noch viele Feinheiten und Ausnahmesituationen. Wenn du dich etwas genauer damit beschäftigen willst, wirf doch mal einen Blick in diese Forumsdiskussion von anglernetz.de. Hier tauschen viele erfahrene Hechtangler ihre Meinungen zu dem Thema aus.

Wie das Ganze in der Praxis aussieht, kannst du dir auch hier gleich nochmal genauer ansehen:

Den Hecht richtig anlanden

Beim Landen und Abhaken von Hechten ist immer Vorsicht geboten. Hier besteht große Verletzungsgefahr. Es empfiehlt sich deshalb beim Entfernen der Haken immer, eine Lösezange zu verwenden. Ggf. sollte auch eine Schonrachensperre genutzt werden. So lässt sich der Hechtkiefer blockieren, sodass man nicht Gefahr läuft, gebissen zu werden. Auf keinen Fall solltest du eine Handlandung versuchen. Bei den scharfen Zähnen des Hechts kann das schnell zu Bissverletzungen führen. Hier sollten Kescher oder Fischgreifer verwendet werden.

Wenn du noch weitere Tipps zu verschiedenen Angeltechniken auf Hecht suchst, sieh dich mal unter http://www.hecht-angeln.com um. Hier findest du Hinweise zum Spinnfischen, zum Drop-Shot-Angeln und zu vielen anderen Angeltechniken, mit denen man Hechten gut nachstellen kann. Weiterhin findest du viele praktische Tipps zu guten Hotspots, Vorfachmaterialien, beliebten Ködern und vielem mehr. Sieh dich einfach mal um.

Tipps zum Essen

Hechte haben sehr schmackhaftes Fleisch. Allerdings gibt es ein Problem. Es ist von vielen Gräten durchsetzt. Besonders tückisch ist dabei die Y-Form, die den ganzen Genuss zunichtemachen kann. Deshalb verwendet man bei der Zubereitung spezielle Filetiertechniken. Ein paar Tipps bekommst du in diesem umfangreichen Artikel der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Hier bekommst du in einfachen Schritten erklärt, wie man Hecht am besten zubereitet.

Darauf achten Angler besonders

Ein wichtiger Aspekt bei der Hechtrute, auf die viele Angler zuerst achten, ist die Steifigkeit. In der Regel werden die Ruten etwas härter gewählt, als es das Wurfgewicht erfordern würde. Gerade bei den kämpferischen größeren Hechten müssen sie einiges aushalten. Hier beklagen Angler bei Ruten der günstigeren Preisklasse oft, dass sie entweder zu schnell abbrechen oder zu sehr nachgeben, um im Drill wirklich Kraft zu übermitteln. Handlichkeit spielt mitunter keine so große Rolle, vor allem, wenn du die Ruten die meiste Zeit auf einer Halterung befestigst. Einen großen Überblick über Dinge, auf die vor allem Tester bevorzugt achten, findest du in diesem großen Artikel von Dr. Catch.

Darüber hinaus gibt es viele Charakteristika der Rute, die man sich aus Produktdatenblättern oft nur schwer erschließen kann. Hier sollte man sich in Foren nach Erfahrungen anderer Angler oder nach Testberichten umsehen. Das gilt vor allem bei der Verarbeitung. Bei Ruten schlechterer Verarbeitung kann es vorkommen, dass die Ringwicklungen nicht gleichförmig und sauber sind. Mitunter gibt es auch an Rollenhaltern unlackierte Stellen. Das spart zwar Gewicht ein, macht die Rute an dieser Stelle aber auch anfälliger für Kratzer

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gewichtsverteilung. Auch darüber findet man in Produktdatenblättern oft nur unzureichend Auskunft. Zwar weiß man, wie schwer die Rute ist, aber nicht, ob sie kopflastig, hecklastig oder gut ausbalanciert ist. Das ist vor allem bei Twitch- und Jerk-Freunden relevant, für die hecklastige Ruten oft etwas besser geeignet sind. Auf welche Faktoren Angler bei einer Hechtrute noch achten, kannst du dir in diesem Test des angeln.de-Blogs durchlesen. Hier wurde die Quantum Escalade Power Twitch auf Herz und Nieren geprüft.

Fazit

Nun sind wir auch schon wieder ans Ende unseres Ratgebers zum Thema Hechtangeln gekommen. Du siehst, hier handelt es sich um eine Spielart des Angelsports, die sich nicht zu Unrecht so großer Beliebtheit erfreut. Die besonders kampfstarken Hechte geben nicht nur einen spektakulären Drill, sondern außerdem noch besonders schöne Trophäen ab. Dafür fordern sie dem Angler und der Rute aber auch einiges ab. Sehr beliebt sind hier steife Ruten mit einer Länge zwischen 2,10 und 3,00 m. Dabei besteht ein Vorteil in der großen Flexibilität. Hechtruten können sowohl mit der Stationär- als auch mit der Multirolle genutzt werden. Noch viel größer ist die Auswahl an hochwertigen Ködern. Ob Wobbler, Spinbait oder Echtköder – hier steht dir eine schier unerschöpfliche Auswahl zum Experimentieren offen. Wir hoffen, unser Ratgeber erleichtert dir die erste Auswahl ein wenig. Und nun wünschen wir dir viel Spaß beim Hechtangeln.

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