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Drop Shot Ruten: mit der richtigen Rute zum nächsten großen Fang

Eine Drop Shot Rute Das Drop Shot Angeln ist eine Technik, die sich gerade bei Anfängern großer Beliebtheit erfreut. Hier gibt es viele verschiedene Montagen, mit denen man einfach mal herumexperimentieren und Neues ausprobieren kann. Natürlich brauchst du dafür aber auch die passende Drop Shot Rute. Um die soll es in unserem Ratgeber gehen. Wir geben dir Tipps für die Auswahl, für die Zusammenstellung des richtigen Zubehörs und zum erfolgreichen Drop Shot-Ausflug. Viel Spaß beim Lesen.
Besonderheiten
  • sensible Spitzenaktion
  • starkes Blank
  • vor allem für Zander und Barsche
  • viele Montagen
  • flexibel einsetzbar

Drop Shot Ruten Test & Vergleich 2018

Top-Themen: Vorteile, Hersteller, Tipps

Ehe wir uns im Folgenden genauer mit der Auswahl der Rute beschäftigen, werfen wir erst einmal einen Blick auf die Besonderheiten des Drop Shot Angelns und worin es sich von anderen Angelmethoden unterscheidet.

Die Besonderheiten des Drop Shot Angelns – unkompliziert und dynamisch

Das Drop Shot Angeln stammt aus Japan und nicht, wie viele meinen, aus den USA. Es handelt sich dabei um eine absolute Standardmontage, mit der viele junge Angler einsteigen. Das liegt vor allem an der Unkompliziertheit. Die Montage besteht im Wesentlichen nur aus einem Vorfach, einem Blei, einem Köder und einem Haken. Hier kann man fast nichts falsch machen. Das Blei hält den Köder mit dem Haken auf seiner Höhe und der Angler lässt ihn durch kleine Zupfer attraktiv auf Räuber wirken.

Mit der Zeit hat sich aus dieser Grundzusammenstellung eine Vielfalt an Montagen entwickelt. Hier kommen z. B. auch noch Wirbel, Perlen, Stopper und Posen zum Einsatz. Die wichtigsten Montage-Arten sind dabei die folgenden:

  • Seitenarm-Montage
  • Bungee-Dropshot
  • Jig-Dropshot
  • Dropshot-Hegene

Du siehst, hier gibt es viel Spielraum zum Experimentieren. Am Schluss des Ratgebers sehen wir uns die verschiedenen Montagen auch noch einmal genauer an. So kannst du dir einen Eindruck verschaffen, welche für dich geeignet ist.

Anwendungsgebiete des Drop Shot Angelns

Ursprünglich handelte es sich beim Dropshotten um eine Technik zum Vertikalangeln. Dabei ging es vor allem darum, fischhaltige Plätze effektiv abzufischen, die für die Jig Angelei wegen der großen Hängergefahr nicht geeignet sind. Später wurde die Technik auch immer öfter vom Ufer angewandt. In beiden Fällen geht es darum, grundnah stehende passive Fische zum Anbiss zu verführen.

Übrigens: Auch wenn die Drop Shot-Montage oft als Kleinfisch-Montage belächelt wird, ist es damit auch möglich, größere Fische wie z. B. Hechte zu fangen.

Die einsteigerfreundliche Drop Shot Angelei wird gerne in der kälteren Jahreszeit eingesetzt, da die meisten Fische während dieser Zeit relativ lethargisch in Grundnähe verbleiben. Mit langsamen Zupfbewegungen erzeugt man dabei eine für die Jahreszeit typische träge Köderbewegung. Die wirkt auf Fische besonders realistisch.

Die beliebtesten Zielfische beim Dropshot Angeln – Barsch und Zander

Die beim Drop Shot Angeln verwendeten Ruten sind besonders leicht und flexibel. Entsprechend gering sind auch die Wurfgewichte. Schon 30 g werden von vielen Anglern als extrem viel angesehen. Häufiger kommen Wurfgewichte von 7 – 15 g zum Einsatz. Damit ist das Angebot auf eher kleinere Fische beschränkt. Zu den am häufigsten mit der Drop Shot-Montage gefangenen Fischen gehören Zander, Barsche und Forellen. Mitunter werden allerdings auch größere Hechte geangelt. Hier kommt es immer darauf an, dass du die passenden Köder, Schnüren und Haken verwendest. Worauf es dabei ankommt, sehen wir uns aber gleich noch genauer an.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • Längeres und effektiveres Abfischen von Hot-Spots
  • flexible Köderführung (aktiv, passiv, ruhig, schnell)
  • Individuelle Bestimmung der Ködertiefe
  • Gefahr für Hänger geringer als beim Gummifischangeln
  • Reduzierung der Fehlbissquote
  • sehr einsteigerfreundlich
  • viele Montage-Arten möglich
  • eher geringe Wurfgewichte
  • vor allem für kleinere Fische geeignet

Leichtigkeit und Flexibilität – darauf kommt es bei einer Drop Shot Rute an

In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit allen Fragen, die bei der Auswahl einer Drop Shot Rute wichtig sind. Dabei geht es vor allem um die Länge, das Wurfgewicht, aber auch um die Schnur, die passenden Rollen, Köder und Haken. So hast du bei der Auswahl gleich einen umfassenden Überblick.

So findest du die richtige Rute zum Drop Shot Angeln

Bei der Auswahl einer Drop Shot Rute spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Die wichtigsten sind der Zielfisch, der Köder, das Gewässer und deine persönlichen Vorlieben. Bis du hier die richtige Ausstattung für dich gefunden hast, vergehen gerne einmal mehrere Jahre und viele Angelausflüge. Wir geben dir an dieser Stelle deshalb ein paar Tipps für ein solides Einstiegsset, mit dem du erst einmal ein Gefühl für die Angeltechnik bekommen kannst.

Die Härte der Rute

Zunächst einmal ist es wichtig, dass du den Biss gut fühlen kannst und dass die Fische die Köder möglichst leicht aufnehmen können. Weiterhin muss sich der Köder gut präsentieren lassen. Idealerweise braucht es nur leichte Zupfer, um ihn im Wasser tanzen zu lassen. Aus diesem Grund verwendet man bei Drop Shot-Montagen vor allem Ruten mit feiner Spitze und ausgeprägter Spitzenaktion. Das Blank sollte eher hart sein. So hast du genug Rückhalt und Reserven, wenn doch einmal ein etwas größerer Fisch anbeißt. So kannst du beim Drill ausreichend Kraft übertragen. Aus diesem Grund verwenden auch viele Angler auch durchweg harte Ruten. Hier hast du aber das Problem, dass sich Anbisse nicht ganz so gut erkennen lassen.

Tipp: Eine beliebte Kombination ist beispielsweise Glasfaser-Spitze + Kohlefaser-Blank.

Ein etwas härteres Blank hat außerdem noch einen weiteren Vorteil. Die Köder lassen sich damit präziser und weiter auswerfen. Je weicher es nämlich ist, desto weniger Kontrolle hast du über die Flugbewegung.

Die Länge der Rute

Zum Dropshotten verwendete Ruten sind in der Regel zwischen 1,80 und 2,70 m lang. Kürzere Ruten werden eher dann verwendet, wenn du vom Boot aus oder an einem schmaleren Fluss angelst. Hier musst du den Köder nämlich nicht so weit auswerfen, weswegen ein längeres Blank nicht notwendig und sogar hinderlich ist. Auf engem Raum arbeitet es sich mit einer großen Rute nämlich nicht optimal. Das gilt vor allem, wenn du in einem dicht bewachsenen Gebiet angelst. Lange Ruten kommen deshalb vor allem beim Angeln vom Ufer aus zum Einsatz. Hier ermöglichen sie deutlich größere Wurfweiten.

Wir raten dir aber grundsätzlich eher zu kürzeren Ruten. Das liegt auch daran, dass längere Ruten träger sind und eher nachschwingen. Das macht die Köderführung nicht nur schwieriger, sondern auch anstrengender. Demgegenüber weisen kürzere Ruten auch noch einen weiteren Vorteil auf. Die Köder lassen sich durch den kürzeren Hebel deutlich präziser an ihren Zielort befördern.

Das Wurfgewicht

Beim Drop Shot Angeln kommen Wurfgewichte von 5 bis 30 g zum Einsatz. Am weitaus häufigsten werden Ausführungen mit 7 – 15 g, teilweise auch 20 g genutzt. Das hängt damit zusammen, dass die Feinfühligkeit einer Rute mit niedrigerem Wurfgewicht höher ist. Schwerere Vorfach-Kombinationen mit 20 – 30 g kommen vor allem bei starker Strömung, bei großen Wurfweiten und bei großen Zielfischen zum Einsatz.

Die richtige Rolle zum Drop Shot Angeln

Die passende Rolle zu seiner Rute zu finden, ist beim Drop Shot Angeln verhältnismäßig einfach. Die Angelmethode stellt nämlich relativ geringe Anforderungen daran. Grundsätzlich sind alle Rollen möglich, auch solche, die zum Jiggen empfohlen werden. Das Gewicht spielt hier keine so große Rolle, weil die Rute nach oben gehalten wird. Da ist es nicht zwingend erforderlich, ein teures Modell zu kaufen, das perfekt austariert ist. Ein etwas leichteres Modell ist aber natürlich nie von Nachteil, vor allem dann nicht, wenn du über mehrere Stunden damit angelst. Außerdem ist das Dropshotten keine schnelle, sondern eine eher gemächliche Technik. Es ist deshalb auch keine Rolle mit einer schnellen Übersetzung erforderlich.

Bei der Größe entscheiden sich die meisten Angler für etwas mehr. Statt einer 1000er- kann es also auch ruhig eine 2500er-Rolle sein. Das gilt vor allem, wenn du Zander angelst. Während beim Barsch 2000er-Rollengrößen ausreichend sind, sollte es bei Zander schon 2500 sein. Wenn du vom Boot aus angelst, solltest du maximal eine 2500er Rolle verwenden. Hier ist auch die Wurfweite wie bereits angesprochen nicht so wichtig.

Tipp: Wenn du möglichst flexibel sein willst, empfiehlt sich eine Rolle mit Ersatzspule. Da kannst du bei Bedarf z. B. ganz unkompliziert zwischen Braid und Mononil/Fluorcarbon wählen.

Die richtige Schnur

Wenn du nach einer Angelschnur suchst, hast du meistens zwei Möglichkeiten: Monofile und geflochtene Schnur. Geflochtene Schnur hat den Vorteil, dass sie besonders reißfest ist und sich nicht stark dehnt, was vor allem beim Anhieb praktisch ist. Allerdings bringt die geringere Dehnbarkeit auch das Risiko mit sich, dass der Haken bei abrupten Fluchten schneller aus dem Fischmaul ausschlitzt. Aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Angler für einen Kompromiss, bei dem die Hauptschnur geflochten, das Vorfach aber monofil ist. So verbinden sich die Vorteile aus beiden Welten.

Daneben hat sich vor allem in den vergangenen Jahren eine weitere Form immer weiter verbreitet, die Fluorcarbonschnur. Sie ist sehr abriebfest und unter Wasser nahezu unsichtbar. Das liegt daran, dass sie einen ähnlichen Lichtbrechungsindex hat wie Wasser. Das Licht bricht sich also nicht, sondern scheint einfach hindurch, wodurch es für den Fisch fast unmöglich wird, die Schnur zu erkennen. Ein Nachteil besteht hier lediglich darin, dass Fluorcarbonschnüre sehr teuer sind. Sie kosten teilweise fast das Zehnfache von herkömmlichen Polyamidschnüren. Außerdem lässt sich die Schnur wegen ihrer Steifigkeit nicht ganz so gut knoten wie Polyamid. Diese Steifigkeit hat allerdings auch wieder einen Vorteil. Der Haken steht besser ab und hakt dadurch tiefer. Hier solltest du also einfach mal ausprobieren, welche Schnur dir besser liegt und womit du bessere Erfolge hast.

Bleibt noch die Frage nach dem Schnurdurchmesser. Den solltest du an den Zielfisch anpassen. Hast du es zum Beispiel vor allem auf Barsche und Zander abgesehen, solltest du die Schnur nicht zu dick wählen. Hier verwendet man meistens die Durchmesser 0,25 – 0,28 mm. Die Tragkraft beträgt dabei meistens 5 – 7 kg, was in den meisten Fällen ausreichend ist. Bei größeren Fischen solltest du entsprechend größere Durchmesser wählen. Eine gute Größe ist hier z. B. 0,35 mm. Der Anbieter Gigafish bietet hier eine große Auswahl. Die Schnüre sind günstig, abriebfest und lassen sich gut knoten. Die Länge des Vorfachs beträgt üblicherweise zwischen 1,5 und 2 m.

Tipp: Die Schnur lässt sich oft nicht ganz leicht erkennen. Deshalb empfiehlt es sich, auf farbige Ausführungen zurückzugreifen. Bei Dunkelheit sind rote/gelbe Schnüren zu empfehlen. Bei sehr hellen Verhältnissen greifst du eher zu dunklen Ausführungen in Schwarz oder Grün.

Weitere Auswahlkriterien

Daneben gibt es noch einige weitere Dinge, die bei der Auswahl von Drop Shot Ruten und Zubehör zu beachten sind. Die wichtigsten davon haben wir dir in dieser kleinen Tabelle zusammengefasst:

AuswahlkriterienDetails
Köder
  • müssen klein, biegsam und möglichst filigran sein
  • meistens aus weichem Gummi hergestellt und dadurch besonders elastisch
  • auch steifere Köder erhältlich, die sind aber eher für erfahrene Angler
  • da Barsche sich schnell an bestimmte Köder gewöhnen, Abwechslung wichtig, deshalb viele Formen: Fischimitate, Krebse, Twister, Würmer, Creation Baits
  • Länge am besten um die 10 cm am besten für Barsch und Zander
  • kleine, leichte und filigrane Köder
  • am besten Low- oder No-Action-Shads
Blei
  • meistens rund, stab- oder birnenförmig
  • am Ende der Vorfachschnur fixiert
  • durch Verschieben des Bleis wird Ködertiefe individuell angepasst
  • Bei der Auswahl vor allem drei Faktoren wichtig: Art des Gewässers (See, Fluss), Strömung (stark, schwach), Angeltiefe, Ködergröße
  • In Seen, Flüssen und Kanälen mit flacher Strömung 5 – 20g-Bleie; bei starker Strömung 20 – 50 g; in der Ostsee je nach Tiefe und Drift auch mal 100 g
Haken
  • Offset-Haken für schmale Köder; resistent gegen Hänger, weil Haken komplett im Köder verschwindet
  • teilweise auch Wurm- und DS-Haken verwendet
  • Größe richtet sich nach Größe des Zielfisches und nach Jahreszeit, nach der Ködergröße; für Zander und Barsch 6 – 7 cm in der Regel optimal
  • in diesem Artikel von nippon-tackle.de findest du viele praktische Tipps für den richtigen Einsatz des Offset-Hakens

Bekannte Hersteller von Drop Shot Angeln

AuswahlkriterienDetails
Shimano
  • Gründung 1921
  • stellte bis 1970 vor allem Angelrollen her
  • Später Sortiment um Ruten und anderes Zubehör erweitert
  • beliebte Drop Shot Rute Shimano Yasei; punktet mit ihrer Flexibilität und ihrer Zuverlässigkeit
Daiwa
  • Gründung 1958
  • im Sortiment gibt es viele Angel-Innovationen
  • 1979 als erster Angelrollenhersteller auf Carbon gesetzt
  • Beliebte Drop Shot Rute: Daiwa Generation Black
  • Angeln sehr leicht und sensibel, Kohlefaser-Blanks, hochwertige EVA-Griffe, im Lieferumfang enthaltene Transportfutterale
Fox Rage
  • Großer Vollsortimenter für Angelbedarf
  • beliebte Drop Shot Ruten: Fox Rage Warrior und Fox Rage Ulton 2
  • Besondere Extras: hochwertige Carbon-Blanks, sensible Spitzen, Kunstkorkgriffe, für den Einsatz mit Spinn- und Stationärrollen geeignet
  • günstiges Preissegment
Cormoran
  • Gründung 1973
  • Viele Innovationen wie Einführung der Fuji-Ringe und der Kohlefaserruten in Europa, erste Freilaufrolle der Welt („Rotary“)
  • Beliebte Rute: Red Master Drop Shot
  • Extras wie Kohlefaserblank, SiC-Ringe und kräftiges Rückgrat, dank besonders feiner Spitzenkonstruktion sehr gute Bisserkennung

Bei diesen fünf Anbietern findest du erst einmal eine große Auswahl, mit der du voll durchstarten kannst. Manchmal findet man aber auch hier nicht alles, was man braucht. Deshalb haben wir hier noch einige weitere bekanntere Hersteller von Drop Shot Ruten für dich:

  • Sportex
  • Westin
  • Berkley
  • Jackson
  • Savage Gear
  • Dam
  • Jenzi
  • Rozemeijer
  • Greys
  • WFT
  • Spro

Beliebte Drop Shot Ruten

Jenzi Spinnrute Rute Tycoon

(6 Rezensionen)
Jenzi Spinnrute Rute Tycoon

Besonderheiten

  • 100% Carbon
  • Hochverdichtete EVA-Griffsegmente
  • LST-Qualitätsringe für optimale Schnurführung
  • erhältliche Wurfgewichte (30 g, 50 g, 70 g)
  • Farben: Rot, Blau, Grün
Diese hochwertige Rute von Jenzi genügt allen Anforderungen, auf die es beim Drop Shot Angeln ankommt. Sie vereint ein geringes Gewicht mit einem stabilen steifen Blank und einer sensiblen Spitze. So bemerkst du den Anbiss immer optimal und kannst deinen Köder attraktiv präsentieren. Auch preislich weiß die Rute voll und ganz zu überzeugen. Hier bekommst du einen guten Einstieg in das Drop Shot Angeln geboten. Als kleine Schwäche wird von einigen Nutzern lediglich eine leichte Kopflastigkeit genannt. Hier solltest du also ggf. noch einmal nach einer Rolle suchen, um das Gewicht optimal zu verteilen. Außerdem wird der Griff von einigen Anglern als ein wenig kurz beschrieben.

Das war es aber auch schon mit den Schwächen. Vor allem die Vielseitigkeit setzt hier nämlich starke Akzente. Bei schwächerer Strömung wird diese Angel gern mit 18 – 21 g Jigköpfen verwendet, bei starker Strömung 30 – 43 g. Dabei lässt sich der Köder jederzeit unkompliziert und dynamisch führen und man kann ein großes Nutzungsspektrum abdecken. Diese Rute ist also vor allem dann etwas für dich, wenn du auf der Suche nach einem preiswerten Allrounder bist.

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Sportex Opal Drop Shot

( Rezensionen)
Sportex Opal Drop Shot

Besonderheiten

  • Länge: 2,40 m
  • Transportlänge: 1,24 m
  • Anzahl Teile: 2
  • Wurfgewicht: 15 g
  • Wurfgewicht Toleranz: 10 – 21 g
  • Rutengewicht: 137 g
  • Anzahl Ringe: 9
Die beliebte Opal Rutenserie vereint alle Vorteile, die für das moderne Raubfischangeln wichtig sind. Hierzu gehören das geringe Gewicht und der hochwertige Fuji-Rollenhalter. Durch die Positionierung und die Materialzusammenstellung kann man besonders intuitiv mit dem Blank arbeiten und hat in jeder Situation optimalen Köderkontakt, ganz egal, ob man in Grundnähe oder im Freiwasser angelt. Gleichzeitig heben viele Nutzer die elegante sportliche Optik der Rute hervor, die an jedem Gewässer einen guten Eindruck macht.

Die Aktion macht ebenfalls einen guten Eindruck. Die Spitze zeigt sich flexibel, während das Blank die notwendige Stabilität bietet und auch bei schwereren Barschen, Zandern und Hechten immer optimalen Rückhalt zeigt.

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Jenzi Spinnrute Okinawa JPX

(25 Rezensionen)
Jenzi Spinnrute Okinawa JPX

Besonderheiten

  • Länge: 2,40, 2,70 und 3,00 m
  • Wurfgewicht: 8 – 20 g; 25 – 60 g
  • 2-teilige Hechtrute
  • inkl. Spezial-Rollenhalter
  • Carbon-Blank-Konstruktion
Die Jenzi Spinnrute Okinawa punktet vor allem mit ihrer Vielseitigkeit. Damit fischen viele Angler nicht nur erfolgreich auf Barsch und Zander, sondern auch auf Hecht. Dabei wird vor allem der bombenfeste Sitz der Rolle gelobt. Weitere klare Vorteile sind die Stabilität und die sehr gute Köderführung. Auch sehr leichte Wobbler und Spinner lassen sich damit zuverlässig führen. Du siehst, hier bekommst du für unter 100 Euro eine echte Hochklasserute, an der du sehr lange deine Freude hast.

Lediglich bei sehr schweren Fischen geriet die Rute bei manchen Anglern an ihre Grenzen. Für den alltäglichen Anglerbedarf hast du hier aber keine Probleme.

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Wie du deine Drop Shot Rute am besten pflegst

Die Pflege einer Angelrute ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Solange du ein paar kleine Tipps beachtest und die Reinigung regelmäßig vor und nach dem Angeln vornimmst, hast du lange deine Freude daran. Die wichtigsten Reinigungstipps findest du in unseren Artikeln zur Felchen- und zur Fliegenrute. Klicke einfach auf die Links.

So fängst du Barsche, Zander & Co. – die wichtigsten Tipps zum Drop Shot Angeln

Natürlich haben wir in unserem Ratgeber auch noch ein paar praktische Angeltipps für dich. Immerhin ist es mit der Auswahl von Angel, Schnur und Köder allein noch nicht getan. Deswegen zeigen wir dir in den folgenden Abschnitten, wie man eine Drop Shot-Montage bindet, worin sich die verschiedenen Arten unterscheiden und mit welcher Angelmethode du am meisten Erfolg hast.

Der richtige Knoten für die Dropshot-Montage

Zum erfolgreichen Drop Shot Angeln gehört zunächst einmal immer eine stabile Montage. Und die muss natürlich mit einem Knoten gesichert werden. Früher verwendete man hier vor allem den Palomarknoten. Der kommt heute allerdings nur noch selten zum Einsatz. Stattdessen vertrauen die meisten Angler auf den Springerknoten. Wie du den am besten bindest, erfährst du in diesem Artikel von barsch-alarm.de .

Wie lang sollte das Vorfach sein?

Eine Frage, die beim Dropshot Angeln häufig diskutiert wird, ist der optimale Abstand vom Haken zum Blei. Beim Vertikalangeln ist man sich noch weitgehend einig. Hier entspricht der Abstand von Haken und Blei beim Grundkontakt dem Abstand vom Boden zum Köder. Stehen die Fische also 70 cm über dem Grund, sollte man auch den Haken 70 cm über dem Blei anbringen.

Wenn man nun aber auf größere Entfernungen angelt, gibt es eine Verschiebung in der Diagonale. Dann macht es kaum noch einen Unterschied, ob der Köder, 30, 50 oder 70 cm über dem Blei sitzt. Er wird sich so oder so knapp über dem Grund befinden. Soll der Köder höher angeboten werden, muss man also mit wesentlich größeren Abständen, deutlich längeren Ruten oder Auftriebskörpern arbeiten.

Wenn du gerade noch am Experimentieren bist, empfehlen wir dir einen Abstand von 40 bis 60 cm.

Überblick über verschiedene Montagen

Den Grundaufbau der Drop Shot-Montage hast du im Eingangskapitel bereits kennengelernt. An dieser Stelle wollen wir dir nun einmal ein paar Variationen dieses vielseitig einsetzbaren Rigs zeigen. Wir konzentrieren uns dabei auf die wichtigsten Formen, die Montage mit Seitenarm, die Bungee- und die Jig-Montage.

Die Dropshot-Montage mit Seitenarm:

Beim Angeln mit einer Dropshot-Montage bindet man den Haken normalerweise direkt in die Schnur. Bei dieser Variante macht man das ein wenig anders. Hier wird der Haken separat an einem Seitenarm befestigt. Das bringt einige Vorteile mit sich:

  • Räuber können den Köder leichter ansaugen (vor allem bei Flussbarschen), da der Widerstand bei einer Schnur geringer ist. Vor allem im Winter besser, wenn man kleinere Köder präsentieren muss und Fische durch die Kälte weniger aggressiv sind. Man verzeichnet weniger Fehlbisse.
  • Der Köder pendelt leichter und authentischer an der Schnur und klebt nicht einfach nur steif an der Schnur. Er wirkt mehr wie ein Schwebwobbler, während der an die Vorfachschur gebundener Köder steif und künstlich wirkt.
  • Köder bewegt sich sanfter, weil Seitenarm Rutenbewegungen abpuffert -> Vorteil in stark beangelten Seen, wo sich vor allem Barsche und Zander nicht so leicht von wild hüpfenden Ködern täuschen lassen.
  • Auch aggressive Köderführung in Form von Jiggen oder Jerken möglich.

Die Dropshot-Montage mit Seitenarm verwendet man vor allem, wenn man vom Ufer aus in mäßig bis stark strömenden Gewässern angelt. Beim Vertikalangeln vom Boot ist ein Seitenarm in der Regel nicht notwendig, da der Seitenarm hier ohnehin an der Hauptschnur anliegen würde. Auch bei schwacher Strömung ist ein Seitenarm nicht notwendig.

Tipp: Führe über den Schnurbogen gelegentlich leichte Ruckbewegungen aus und lass anschließend locker. So imitierst du einen Fisch, der in der Strömung völlig arglos nach Nahrungsbrocken schnappt. Vor allem auf alte erfahrene Fische wirkt das besonders natürlich und unaufdringlich.

Wie die Dropshot-Montage mit Seitenarm gebunden wird, erfährst du in dieser übersichtlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung von blinker.de.

Die Bungee-Drop Shot-Montage

Bei dieser Montage werden ober- und unterhalb des Köders Gummizüge angebracht. Wenn man die Rutenspitze schnell bewegt, führt der Köder lebhafte Wackelbewegungen auf der Stelle auf. Das Ganze funktioniert sowohl vertikal als auch horizontal. Die Montage ist außerdem ganz einfach. Du musst die Schnur an den entsprechenden Stellen nur ein wenig zusammenziehen und die gekrümmten Enden mit einem Gummiband verbinden. Der Vorteil besteht dabei darin, dass das Blei absolut unbewegt bleibt. Auf diese Weise kann man sehr gut an eng begrenzten Hotspots fischen. Hierzu gehören beispielsweise:

  • kleine Freiflächen zwischen Hindernissen wie versunkenem Holz, Pfählen und Booten
  • Lücken im Schilf und Seerosen
  • Strömungsschatten hinter Brückenpfeilern
  • kleine wassergefüllte Vertiefungen (Kolken)

Die Montage ist auch gut geeignet, wenn die Fische in dem Gewässer eher beißfaul sind. Da der Köder durch den Zug immer wieder in die Ausgangsposition gebracht wird, kann man Raubfische besonders gut provozieren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Fisch beim Anbeißen nicht so schnell durch das Bleigewicht gewarnt wird. Er muss nämlich erst einmal nur den Widerstand des Gummis überwinden. So hat man als Angler auch mehr Zeit für den Anhieb.

Drop Shot-Jig-Methode

Gelegentlich kommt es vor, dass Bisse beim Anschlagen ins Leere gehen. Das ist dann der Fall, wenn der Biss nicht dem Köder, sondern dem Bleigewicht gilt. Manchmal ist er für den Fisch einfach interessanter. Um dieses Problem zu umgehen, kann man eine Jig-Montage verwenden. Dabei wird das Bleigewicht zusätzlich mit einem Gummifisch mit Jigkopf ausgestattet (auf die Besonderheiten des Jig Angelns gehen wir noch einmal in einem gesonderten Ratgeber ein). Die Bewegungen des Köders werden dadurch zum Teil auch aufgenommen, sodass der Fisch auch hier ein lohnendes Ziel erkennt.

Die Drop Shot-Hegene

Hin und wieder trifft man im Zusammenhang mit dem Drop Shot Angeln auch auf den Begrif Hegene. Diese Technik wird vor allem beim Angeln auf Felchen eingesetzt. Hier gehen vom Vorfach seitlich 3 – 5 Schnüre ab, die mit Nymphen versehen sind (mehr zum Thema Felchenruten und Hegene findest du im zugehörigen Ratgeber). In Hinblick auf die Drop Shot-Montage ist die Bezeichnung etwas irreführend, da hier meistens nur zwei Köder verwendet werden. Man befestigt sie einfach übereinander am Vorfach.

Diese Technik wird vor allem dann eingesetzt, wenn man auf Barsche angelt. Man täuscht damit einen kleinen Schwarm vor. Somit will man vor allem den Futterneid unter den Räubern anfachen. Ein Nachteil besteht allerdings darin, dass Köderketten immer etwas schwerfälliger sind und dazu neigen, die Schnur zu verdrallen.

Die richtige Technik beim Drop Shot Angeln

Die Drop Shot-Montage wird direkt über den Hot Spot geworfen. Sobald das Blei den Grund erreicht hat, spannst du die Schnur an. Dabei animierst du den Köder mit kurzen und leichten Zupfern zum Springen. Die Bisserkennung erfolgt vor allem über die Spannung der Schnur.

Die Köderführung beim Dropshot Angeln erfordert etwas Übung. Anders als beispielsweise beim Jiggen, wo man den mit dem Jigkopf ausgestatteten Köder hüpfend über den Grund führt, lässt man den Dropshot-Köder an einer einzigen Stelle auf und ab hüpfen. Das Köderspiel solltest du immer wieder für 10 – 20 Sekunden unterbrechen. Das ist nämlich genau die Situation, in der die Räuber gerne zupacken.

Wenn sich dann nach längerer Zeit keine Bisse einstellen, zieht man die Rute etwas stärker an und verlagert das Blei an den nächsten Ort, wo man erneut sein Glück versucht. Auch diese Phase kann reizvoll für die Raubfische sein, vor allem dann, wenn sich die Bodenstruktur an den Köder überträgt und die Bewegungen unvorhersehbar werden.

Da man die Technik am besten versteht, wenn man sie von einem Profi erklärt bekommt, haben wir dir an dieser Stelle nochmal ein Interview von hechtundbarsch.de mit Dietmar Isaiasch verlinkt. Hier werden alle wichtigen Fragen umfassend beantwortet:

Darauf achten Angler besonders

Sieht man sich in Testberichten und Nutzererfahrungen um, zeigen sich oft ähnliche Stärken und Schwächen. Hier erkennst du oft schon recht schnell, ob eine Rute deinen Ansprüchen genügen wird oder nicht.

Zuerst wird meistens auf die Spitze eingegangen. Hier ist es wichtig, dass sie so sensibel ist, dass sie jeden Biss anzeigt und dass der Köder mit möglichst geringem Widerstand vom Fisch eingesaugt werden kann. Eine umfangreiche Diskussion zum Thema findest du zum Beispiel in diesem Thread von anglerboard.de. Hier wird auch über Themen wie das Wurfgewicht diskutiert. Gerne werden beispielsweise Gewicht von 7 bis 15 g gewählt, da Wurfgewichte von 30 g von vielen Anglern als viel zu schwer angesehen werden.

Generell ist das Drop Shot Angeln für kleinere Fische ausgelegt. Beachte das, wenn du Test- und Erfahrungsberichte liest. Wenn du nämlich von Rutenbrüchen liest, wurde oft einfach auf zu große Fische geangelt. Es ist deshalb immer wichtig, Rute, Schnur, Köder und Rolle genau aufeinander abzustimmen. Suchst du z. B. ein gutes Anfänger-Drop Shot-Set, dann sieh dir doch mal diesen Testbericht von derraubfisch über das Active-Drop Shot-System von Balzer an:

 

Fazit

Du stellst dir gerade deine erste Anglerausrüstung zusammen und willst Barsche, Zander und auch mal einen Hecht fangen? Dann ist die Drop Shot Rute genau das Richtige für dich. Mit ihrer sensiblen Spitzenaktion und ihrem festen Blank bietet sie dir genau die Flexibilität, die du bei der Köderpräsentation, beim Drill und beim Anlanden brauchst. In unserem Ratgeber hast du die verschiedenen Arten von Drop Shot Ruten und die Besonderheiten bei der Montage kennengelernt. Damit bist du bestens für deine ersten Versuche gerüstet. Wir wünschen dir viel Spaß und hoffen, dich bald wieder auf unserer Seite begrüßen zu dürfen. Hier findest du nämlich noch viele Tipps und Tricks zu anderen Angelthemen.

Weiterführendes

Hier haben wir dir noch ein paar Links zusammengestellt, unter denen du viele weiterführende Informationen zum Drop Shot Angeln und zu vielen anderen Bereichen des Fischfangs findest. Wir wünschen dir viel Spaß beim Entdecken.

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