Alles, was man zum Angeln braucht, ist etwas Freizeit, eine Angelrute, Schnur, Angelhaken und Köder. Über eine Million Angler sind in
Deutschland in Vereinen bzw. Verbänden organisiert und um etwa 800.000 ha deutscher Binnengewässer versammelt. "Angel-Sport-Fischen" bietet einen
Überblick für Fachbegriffe, Anglerlatein und Artenvielfalt.
Unsere Empfehlung: Falls einmal größere "Bauarbeiten" an Ihrer Angelausrüstung anstehen,
empfiehlt sich oft ein besonders geeigneter Akkuschrauber.
Bei Karpfenruten sowie einigen anderen, meist englischen Angelruten wird traditionell das Wurfgewicht in der englischen Maßeinheit lb / lbs ( engl.pound, 1lb = 453,6 Gramm ) angegeben. Die lb-Angabe entspricht dem Gewicht, das notwendig ist, um die Spitze einer waagerecht gehaltenen Rute genau um 90° nach unten zu biegen. Dieser Wert benennt das sogenannte "Testkurvengewicht" und ermittelt die Aktion des Blanks. Das tatsächliche, maximale "Wurfgewicht" einer Rute ermittelt man, indem der lb-Wert mit 453,6 multizipliert und das Ergebnis durch 16 dividiert wird. So entspricht beispielsweise die Angabe von 2 lb (Testkurvengewicht) einem maximalen Wurfgewicht von 56,7 Gramm - ( 2 x 453,6 : 16 = 56,7).
Mit der Angabe eines "Testkurvengewichts" kann auch die optimale Tragkraft für die zu verwendende Angelschnur ermittelt werden. Man multipliziert das Testkurvengewicht (pound lb oder Gramm) im Allgemeinen mit dem Faktor 5 und erhält so den Wert für die Schnurtragkraft. Hat man beispielsweise ein Testkurvengewicht von 2 lb, welches 907 Gramm entspricht, so wäre die ideale Tragkraft der eingesetzten Schnur 10 lb oder 4.535 Gramm. In der Regel sollte die Tragkraft der Angelschnur nur maximal 20% nach oben und unten vom ermittelten Wert abweichen.