Alles, was man zum Angeln braucht, ist etwas Freizeit, eine Angelrute, Schnur, Angelhaken und Köder. Über eine Million Angler sind in
Deutschland in Vereinen bzw. Verbänden organisiert und um etwa 800.000 ha deutscher Binnengewässer versammelt. "Angel-Sport-Fischen" bietet einen
Überblick für Fachbegriffe, Anglerlatein und Artenvielfalt.
Unsere Empfehlung: Falls einmal größere "Bauarbeiten" an Ihrer Angelausrüstung anstehen,
empfiehlt sich oft ein besonders geeigneter Akkuschrauber.
(Misgurnus fossilis) Zur Artenfamilie der Schmerlen (Barbatula barbatula) gehörend ist der Schlammpeitzger, der gelegentlich auch als Schlammbeißer bezeichnet wird, eine 20-30 cm lange Schmerlenart in Mittel- und Osteuropa. Er lebt in schlammigem Wasser und ist neben der Kiemenatmung zur Darmatmung befähigt. Der Schlammpeitzger nimmt mit der in einer Knochenkapsel eingeschlossenen Schwimmblase Luftdruckschwankungen wahr und wird bei Absinken des Luftdrucks unruhig. Die Schmerlen bilden eine eigene Familie (Cobitidae) und zählen zur Art der Karpfenartigen Fische mit 145 Arten, davon 13 Arten in Mitteleuropa vorkommend. Die Schmerle ist ein bis zu 30 cm langer Süßwasserbewohner mit gestrecktem, walzenförmigem Körper, kleinen, auf dem Kopf fehlenden Schuppen und 6-10 Bartfäden an den wulstigen Lippen. Manche Arten haben Darmatmung. In Mitteleuropa u.a. die Schmerle oder die etwa 16 cm lange Bachschmerle (Noemacheilus barbatulus), ein stationärer Grundfisch in Flachwasserzonen und auch in organisch belastetem Wasser vorkommend. Viele Schmerlen aus Hinterindien sind Aquarienfische, bei denen es sich jedoch überwiegend um Wildfänge handelt, da die Zucht bisher nicht geglückt ist. Die Schmerle steht als Sammelbegriff für kleine, am Grund lebende Fische wie beispielsweise dem Schlammpeitzger, dem Steinbeißer, der Steinschmerle oder der Bartgrundel und der Zirle.