Kräftige Telerute für das Grundfischen und gezielte Fischen auf Hecht
Alles, was man zum Angeln braucht, ist etwas Freizeit, eine Angelrute, Schnur, Angelhaken und Köder. Über eine Million Angler sind in
Deutschland in Vereinen bzw. Verbänden organisiert und um etwa 800.000 ha deutscher Binnengewässer versammelt. "Angel-Sport-Fischen" bietet einen
Überblick für Fachbegriffe, Anglerlatein und Artenvielfalt.
Unsere Empfehlung: Falls einmal größere "Bauarbeiten" an Ihrer Angelausrüstung anstehen,
empfiehlt sich oft ein besonders geeigneter Akkuschrauber.
Als sogenannte "Parasitosen" bezeichnet man spezielle, durch den Befall von Parasiten verursachten Erkrankungen. Bei Fischen tritt der Parasitenbefall relativ häufig auf und kann zu einer Vielzahl von Fischkrankheiten führen.
"Fischkrankheiten" bezeichnen jene Erkrankungen von Fischen die entweder durch Veränderungen der Umweltbedingungen - also beispielsweise Änderungen der Wasserqualität wie Sauerstoffmangel, Stickstoffübersättigung oder überhöhte pH-Werte - oder durch unterschiedlichste natürliche Erreger wie etwa Viren oder Parasiten verursacht werden. Man unterscheidet hauptsächlich drei Arten der Erkrankungen: Infektiöse Erkrankungen, Parasitosen und sogenannte Nichterregerbedingte Krankheiten.
Die infektiösen Erkrankungen entstehen durch Viren, Bakterien, Algen, Pilze und Protozoen. Hierunter zählen u.a. hämorrhagische Virusseptikämie, Pockenkrankheit, Bauchwassersucht, Aalrotseuche, Maulschimmel, Furunkolose oder der Befall mit Dinoflagellaten.
Parasitosen, also die Erkrankungen durch den Befall von Parasiten sind manigfaltig und werden u.a. durch Saugwürmer wie beispielsweise die an Kiemen saugenden Larven von Dactylogyrus, Bandwürmer, Fadenwürmer, Fischegel, Ruderfußkrebse wie etwa die Karpfenlaus und Asseln verursacht.
Erkrankungen die nicht Erregerbedingt sind enstehen neben erbbedingten Erkrankungen u.a. durch Mängel in der Wasser- und Umweltqualität. Hierzu zählen Sauerstoffmangel, unnätürliche pH- oder Stickstoffwerte oder abnormer Salzgehalt im Gewässer. Besonderen Raum nehmen die Erkrankungen durch Gifte, welche der Umwelt zugefügt werden, ein. Hierzu zählen Verätzungen durch Chlor, Vergiftungen durch Alkaloide, Metallsalze wie Quecksilber, Öle, Phenole, Detergentien und Pestizide.
Zu erkennen sind Fischrankheiten hauptsächlich durch das untypische Verhalten der Fische und den äußerlichen Symptomen wie etwa veränderte Schwimmweise (Seiten- oder Rückenlage) oder das Schnappen nach Luft an der Wasseroberfläche. Aber auch Änderungen im Erscheinungsbild der Fische wie Hautveränderungen, Geschwüre und Entzündungen weisen deutlich auf eine Erkrankung der Tiere hin.