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Alles, was man zum Angeln braucht, ist etwas Freizeit, eine Angelrute, Schnur, Angelhaken und Köder. Über eine Million Angler sind in
Deutschland in Vereinen bzw. Verbänden organisiert und um etwa 800.000 ha deutscher Binnengewässer versammelt. "Angel-Sport-Fischen" bietet einen
Überblick für Fachbegriffe, Anglerlatein und Artenvielfalt.
Unsere Empfehlung: Falls einmal größere "Bauarbeiten" an Ihrer Angelausrüstung anstehen,
empfiehlt sich oft ein besonders geeigneter Akkuschrauber.
Als sogenannten "Faulschlamm" bezeichnet man die meist schwarzen Schlammablagerungen am Boden sehr nährstoffreicher Gewässer. Faulschlamm entsteht durch ein Überangebot an organischen Stoffen und deren Zersetzung. Wenngleich ein wichtiger Lebensraum für Kleinstlebewesen sowie einige Bodenfische, führt die erhöhte Sauerstoffzehrung häufig zur Eutrophierung eines Gewässers.
Mit dem Begriff "Eutrophierung" bezeichnet man die künstliche oder natürliche Anreicherung von Pflanzennährstoffen - also die Überdüngung in stehenden oder langsam fließenden Gewässern oder auch Meeresteilen, welche in der Regel eine Steigerung des Pflanzenwachstums - hauptsächlich übermässiger Algenwuchs - zur Folge hat. Ausgangsfaktoren sind meistens Phosphate und Stickstoffverbindungen die zu Fäulnis (Faulschlammbildung) und Sauerstoffarmut führen und damit auch zu eventuellem Fischsterben - man bezeichnet ein solchermassen befallenes Gewässer dann auch als "eutrophiert".
Während es beispielsweise bei nährstoffarmen Stillgewässern eine nätürliche, in geologischen Zeiträumen ablaufende langsame Eutrophierung (natürliche Alterung) gibt, wird eine künstliche Eutrophierung etwa durch die fortdauernde Einleitung von Abwasser oder die Einschwemmung von Düngemitteln herbeigeführt.