Mechanischer Tiefenmesser, der auf der Angelrute montiert wird
Alles, was man zum Angeln braucht, ist etwas Freizeit, eine Angelrute, Schnur, Angelhaken und Köder. Über eine Million Angler sind in
Deutschland in Vereinen bzw. Verbänden organisiert und um etwa 800.000 ha deutscher Binnengewässer versammelt. "Angel-Sport-Fischen" bietet einen
Überblick für Fachbegriffe, Anglerlatein und Artenvielfalt.
Unsere Empfehlung: Falls einmal größere "Bauarbeiten" an Ihrer Angelausrüstung anstehen,
empfiehlt sich oft ein besonders geeigneter Akkuschrauber.
(lat.) Karpfenfische. Allgemein auch als Cypriniden (gr.) bezeichnet. Die Familie der Karpfenfische umfasst eine etwa 1.600 Arten starke, weltweit vorkommende und überwiegend im Süßwasser lebende Gattung der Friedfische - so gehört auch der größte Teil unserer einheimischen Süßwasserfische zu dieser Ordnung. Karpfenfische besitzen keine wirklichen Zähne sondern lediglich zahnartige Gebilde - sogenannte "Schlundzähne" - auf den unteren Schlundknochen. In Europa leben ca. 74 Arten mit zahlreichen Unterarten. Zu den wichtigsten Vertretern ihrer Art sind natürlich die, stets mit Barteln und vorstülpbarem Mund ausgestatteten, verschiedenen "Karpfen" (Cyprinus carpio). zu zählen. Darüberhinaus sei der bis 80 cm Länge erreichende Aland (Leuciscus idus), die Barben und Brassen sowie Döbel, Elritze, Gründling, Karausche, Laube, Nase, Schleie, Zährte und Zope zu nennen. Auch für hiesige, ambitionierten Angler erschliesst sich mit dieser Vielfalt ein fast unbegrenztes Betätigungsfeld. Nicht umsonst belegt das "Karpfenangeln" eine eigene, nicht nur sehr umfangreiche sondern auch spezielle Sparte im Bereich des Sportfischens. Zu den größten bekannten Karpfenfischen zählt die, im Malaiischen Archipel und an den Küsten Australiens vorkommende "Riesenbarbe" (Tor putitoria) - sie kann eine Länge von 3 Metern erreichen und zählt zu den wenigen im Meerwasser lebenden Karpfenfischen. Ausschliesslich in tropischen Gebieten lebende Karpfenfische sind beispielsweise die Familie der "Bärblinge" (Danioninae) mit zahlreichen Zierfischen. Aus China eingeführte Karpfenfische wie etwa der "Graskarpfen" (Ctenopharyngodon) oder der Silberkarpfen (Hypophthalmichthys molitrix) pflanzen sich in Europa in freier Natur nicht fort und werden deshalb fast nur in geschlossenen Gewässern gehalten.