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Alles, was man zum Angeln braucht, ist etwas Freizeit, eine Angelrute, Schnur, Angelhaken und Köder. Über eine Million Angler sind in Deutschland in Vereinen bzw. Verbänden organisiert und um etwa 800.000 ha deutscher Binnengewässer versammelt. "Angel-Sport-Fischen" bietet einen Überblick für Fachbegriffe, Anglerlatein und Artenvielfalt.

Unsere Empfehlung: Falls einmal größere "Bauarbeiten" an Ihrer Angelausrüstung anstehen, empfiehlt sich oft ein besonders geeigneter Akkuschrauber.





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Anguillidae

(lat.) Aale. Die Aale sind der großen Familie der Aalartigen Fische zuzuordnen. Sie haben einen langgestreckten und in der Regel schuppenlosen Körper mit einer hohen Anzahl von Schleimzellen in der Haut. Ohne Bauchflossen, bilden die Rücken- Schwanz- und Afterflosse einen Saum. Der Europäische Flußaal (Anguilla anguilla) lebt ebenso wie der Amerikanische Flußaal lediglich temporär im Süßwasser der Flüsse, wärend ihre Geburtsstätte in der Sargassosee, nördlich der Antillen, liegt. Die 1 cm großen Aallarven (Leptocephalus) verwandeln sich im zweiten oder vierten Jahr zuerst in die sogenannten Glasaale und anschliessend zu den bekannten Gelbaalen mit dunklem Rücken und gelbem Bauch. Ein Teil der Gelbaale wandert in die Flüsse Nordamerikas oder Europas und wird dann meist als Steigaal bezeichnet. Während die im Salzwasser verbleibenden Aale zu Männchen werden, entwickeln sich die in die Flüsse aufgestiegenen Aale - sie werden dann als Flußaale bezeichnet - zu Weibchen und wachsen in den nächsten 5-20 Jahren bis auf eine Größe von etwa 100-150 cm heran. Alle Aale erhalten nach Erreichen eines bestimmten Alters vergrößerte Augen sowie einen unverwechselbaren Silberglanz, weshalb sie dann im Allgemeinen auch als Blank oder Silberaal bezeichnet werden. Die Aale hören zu dieser Zeit auf zu fressen, der Verdauungskanal verkümmert und die Fortpflanzungsorgane entwickeln sich. Die Silberaale wandern dann in den Sommermonaten wieder in die Sargassosse um dort in Tiefen von ca. 400 m zu laichen und zu sterben. Der Aal ist ein Allesfresser.
 

 

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